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	<title>Chirurgie Archive - Tierarzt Dr. Busch Kleinmachnow</title>
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	<description>Aus Liebe zu Mensch und Tier</description>
	<lastBuildDate>Thu, 24 Apr 2025 12:39:18 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Chirurgie Archive - Tierarzt Dr. Busch Kleinmachnow</title>
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	<item>
		<title>Mammatumor-OP</title>
		<link>https://tierarzt-kleinmachnow.de/mammatumor-op</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tierarzt Kleinmachnow]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Apr 2025 13:22:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chirurgie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Inhaltsverzeichnis Was versteht man unter Mammatumoren Wie die Operation im Allgemeinen abläuft Mit welchen Kosten Sie rechnen können Was Sie über die Narkose wissen sollten Was Sie vor der OP beachten sollten Worauf Sie nach der OP achten sollten Das versteht man unter Mammatumoren Als Mammatumoren bezeichnet man Neubildungen (Tumoren) des Brustgewebes, also der Milchdrüsen. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2 style="color: #a5c224;" id="oben">Inhaltsverzeichnis</h2>
<ul>
<li><a href="#teil1">Was versteht man unter Mammatumoren</a></li>
<li><a href="#teil2">Wie die Operation im Allgemeinen abläuft</a></li>
<li><a href="#teil3">Mit welchen Kosten Sie rechnen können</a></li>
<li><a href="#teil4">Was Sie über die Narkose wissen sollten</a></li>
<li><a href="#teil5">Was Sie vor der OP beachten sollten</a></li>
<li><a href="#teil6">Worauf Sie nach der OP achten sollten</a></li>
</ul>
<h2 style="color: #a5c224;" id="teil1">Das versteht man unter Mammatumoren </h2>
<p>Als <i>Mammatumoren</i> bezeichnet man Neubildungen (Tumoren) des Brustgewebes, also der Milchdrüsen. Sie können sowohl gutartig (benigne) als auch bösartig (maligne) sein. Besonders bei Hündinnen treten sie relativ häufig auf, vor allem im höheren Alter. Die Entstehung dieser Tumoren steht in engem Zusammenhang mit hormonellen Einflüssen, insbesondere mit dem Sexualhormon Östrogen.</p>
<p>Es gibt einen präventiven Effekt auf die Entwicklung von Tumoren des Gesäuges (Mammatumoren) in Abhängigkeit von dem Lebensalter der Hündin zum Zeitpunkt der Kastration. Wird sie vor der ersten Läufigkeit kastriert, ist ihr Risiko, später an Gesäugetumoren zu erkranken, so gut wie null. Mit jeder weiteren Läufigkeit steigt das Risiko für die Hündin. Wir raten daher insbesondere bei kleinen Hunderassen mit einer Disposition zu Mammatumoren meist zu einem Eingriff vor der ersten bzw. zweiten Hitze.</p>
<p>Tumoren des Gesäuges sind in vielen Fällen bösartig und neigen dazu, sowohl in andere Organe, wie z. B. die Lunge oder die Leber, zu streuen. Ist erst ein Komplex des Gesäuges betroffen, kommt es im weiteren Verlauf zu einer weiteren Ausbreitung in der Milchleiste, so dass meist der umliegende Gesäugekomplex oder die ganze Milchleiste entfernt werden muss. Dies ist eine große, schmerzhafte Operation, die insbesondere für ältere Tiere eine große Belastung ist.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#oben">Nach oben</a></p>
<h2 style="color: #a5c224;" id="teil2">Ablauf der Operation</h2>
<ul>
<li>Beruhigungsspritze</li>
<li>Legen eines intravenösen Zugangs</li>
<li>Verabreichung der Narkosemedikamente </li>
<li>Endotracheale Intubation mit anschließender Inhalation</li>
<li>Desinfektion des OP-Feldes</li>
<li>Eröffnung des Bauchraums </li>
<li>Entfernung der Gesäugeleiste oder des Mammatumors</li>
<li>ggf. Kastration (Entfernung der Eierstöcke und ggf. der Gebärmutter) </li>
<li>Wundnaht </li>
<li>Verband anlegen </li>
<li>Ausschlafen im warmen Bettchen unter Kontrolle der Vitalfunktionen</li>
</ul>
<p style="text-align: right;"><a href="#oben">Nach oben</a></p>
<h2 style="color: #a5c224;" id="teil3">Kostenzusammensetzung</h2>
<p>Die Kosten für die Gesäuge-Operation hängen davon ab, ob nur ein einzelner Mammaknoten oder die gesamte Leiste bzw. nur ein Teil der Mammaleiste entfernt werden müssen.   Wir besprechen im Vorfeld mit Ihnen, welchen Eingriff wir vornehmen und welche Narkose wir durchführen. Das entscheidet sich nach der Risiko-Einschätzung durch die sog. ASA-Klassifikation, nach der die  Patienten bezüglich ihres körperlichen Zustandes in 5 Gruppen eingeteilt werden.   Bei jungen bis mittelalten Hunden, die keine bzw. maximal eine gering-fügige Erkrankung ohne Einschränkungen haben (ASA Klassifikation  1 – 2), und bei denen nur ein einzelner Mammatumor entfernt werden soll, kann auch eine Injektionsnarkose mit Intubation durchgeführt werden.   Bei allen anderen Patienten und Eingriffen empfehlen wir die  schonendere und sicherere, aber auch kostenintensivere Inhalations-narkose. Dabei ist das Narkosemonitoring aufwändiger und beinhaltet EKG; Blutdruckmessung, Sauerstoffsättigung, Kapnografie, Körper-temperatur, Atem- und Herzfrequenz.</p>
<p style="margin-left: 30px;"><b>Geschätzte Kosten: ca. 550,- bis 1250,- € </b></p>
<p style="text-align: right;"><a href="#oben">Nach oben</a></p>
<h3 style="color: #a5c224;" id="teil4">Was Sie über die Narkose wissen sollten</h3>
<p><b><a href="https://tierarzt-kleinmachnow.de/sichere-narkose">erfahren Sie ausführlich auf dieser Seite: Narkose</a></b></p>
<h2 style="color: #a5c224;" id="teil5">Was Sie vor der OP beachten sollten</h2>
<ul>
<li>Ihr Tier muss nüchtern sein. Geben Sie daher 12 Stunden vor dem Eingriff kein Futter mehr &#8211; Wasser trinken ist erlaubt.</li>
<li>Bitte gehen Sie mit Ihrem Hund vor der OP eine <b>extra große Gassi-Runde</b>, bei der er ausgiebig sein Geschäft erledigen kann. Denn wir legen eine Temperatursonde in den Anus. So können wir eine optimale Narkoseüberwachung gewährleisten.</li>
<div style="color: #97172e; margin-left: 30px;">Falls Sie Ihren Termin nicht wahrnehmen können, teilen Sie uns dies bitte mindestens 24 Stunden vor dem Termin mit. Falls der Eingriff auf einen Montag	fällt, sagen Sie den Termin bitte möglichst am vorherigen Freitag ab. Da wir eine Bestellpraxis sind, behalten wir uns andernfalls vor, Ihnen anteilige Kosten in Rechnung zu stellen.</div>
<p></p>
<li>Falls Ihr Hund regelmäßig Medikamente bekommt, sprechen Sie vorher mit uns ab, ob diese am Tag der OP  gegeben werden sollen.</li>
<li>Überlegen Sie sich, ob zusätzliche Maßnahmen in Narkose durchgeführt werden sollen. Hierzu zählen z.B.:<br />
Krallen kürzen | Analdrüsen entleeren | Ohren säubern | Blutcheck | Kennzeichnung mit Mikrochip | Tasso-Registrierung | Röntgen | Ultraschall | Zahnreinigung</li>
</ul>
<p style="text-align: right;"><a href="#oben">Nach oben</a></p>
<h2 style="color: #a5c224;" id="teil6">Was Sie nach der OP beachten sollten</h2>
<p><b>Aufwachphase</b><br />
Hunde können nach der OP unruhiges Verhalten zeigen. Dies ist normalerweise kein Grund zur Beunruhigung. Eine Schmerzbehandlung wird prä- und post-operativ durchgeführt.  </p>
<p><b>Fütterung </b><br />
Ist Ihr Hund vollständig wach, bieten Sie zunächst eine kleine Portion Futter &#038; Wasser an. Zeigt das Tier kein Erbrechen, kann 30 Minuten später etwas mehr  gefüttert werden. Sorgen Sie sich nicht, wenn am OP-Tag noch kein Futter  angerührt wird. Auch das ist normal.  </p>
<p><b>Zuhause </b><br />
Sorgen Sie für einen ruhigen, ebenerdigen Platz und halten Sie Ihr Tier mit einer Decke warm.  Der frisch operierte Patient kann schnell frieren und ist geräusch- &#038; lichtempfindlich. Schauen Sie öfter nach ihm und kontrollieren Sie regelmäßig die Atmung. Schonen Sie Ihre Katze am Tag nach der Operation<br />
und lassen Sie Freigänger zu Hause.</p>
<p><b>WICHTIG!</b><br />
Sollte Ihr Tier noch einen Druckverband tragen, entfernen Sie diesen bitte, damit die Pfote nicht anschwillt.</p>
<p><b>Kot- und Urinabsatz </b><br />
Ihr Tier kann nach der OP unkontrolliert Urin verlieren.<br />
Der Kotabsatz setzt möglicherweise einen Tag aus.</p>
<p><b>Medikamente </b><br />
Wir geben Ihnen Schmerzmedikamente und ggf. Antibiotika mit.<br />
Bitte halten Sie sich an die vorgegebene Dosierung. </p>
<p><b>Nachsorge</b><br />
Üblicherweise nehmen wir 1-2 Tage nach der Operation eine Nachuntersuchung vor, um den ungestörten Heilungsverlauf kontrollieren zu können. Bei normalem Verlauf werden 10 bis 14 Tage später die Fäden gezogen.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#oben">Nach oben</a></p>
<p style="text-align: right;">23.04.2025</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Milztumor beim Hund</title>
		<link>https://tierarzt-kleinmachnow.de/milztumor</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tierarzt Kleinmachnow]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Jul 2024 08:39:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chirurgie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ihr Hund hat Bauchschmerzen? Und ist schlapper als sonst? Oder verhält sich irgendwie auffällig? Ab dem Alter von ca. 7 Jahren können insbesondere bei großwüchsigen Hunderassen häufiger Veränderungen in der Milz auftreten. In mehr als der Hälfte der Fälle sind diese sogenannten Umfangsvermehrungen gutartig, und es handelt sich um Hämatome (Blutergüsse) oder altersbedingte, benigne (gutartige) [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ihr Hund hat Bauchschmerzen? Und ist schlapper als sonst?<br />
Oder verhält sich irgendwie auffällig?<br />
Ab dem Alter von ca. 7 Jahren können insbesondere bei großwüchsigen Hunderassen häufiger Veränderungen in der Milz auftreten. In mehr als der Hälfte der Fälle sind diese sogenannten Umfangsvermehrungen gutartig, und es handelt sich um Hämatome (Blutergüsse) oder altersbedingte, benigne (gutartige) Tumoren.</p>
<p>In einem Teil der Fälle treten jedoch bösartige Hämangiosarkome auf, die zur Metastasierung neigen. Wir raten bei älteren Hunden zur regelmäßigen Kontrolle der Milz mittels Ultraschalluntersuchung. Dann können Milzveränderungen frühzeitig erkannt und behandelt werden, bevor sie für das erkrankte Tier gefährlich werden können. Die Therapie der Wahl ist die Entfernung der Milz. Hunde können ohne Milz problemlos leben. Vor der OP sollte ein Ultraschall des gesamten Abdomens durchgeführt werden, um zu prüfen, ob schon Metastasen in anderen Organen<br />
(Bsp. Leber) vorliegen. Auch die Lunge sollte im Vorfeld auf Metastasen röntgenologisch untersucht werden.</p>
<p>Eine präoperative Blutuntersuchung liefert Hinweise darauf, ob eine blutungs-bedingte Anämie (Blutarmut) vorliegt und ob die Organwerte in Ordnung sind.<br />
Diese können tumorbedingt oder auf Grund des Alters des Tieres verändert sein.<br />
Selbst wenn nicht alle Parameter im Blut in Ordnung sind, sollte unter Abwägung des Narkoserisikos bald entschieden werden, ob das erkrankte Tier operiert werden sollte. Denn das Risiko, einen Milzriss zu erleiden, ist insbesondere bei größeren Tumoren oder Hämatomen relativ hoch. Das ist eine lebensgefährliche Komplikation, bei der das Tier eine starke Blutung in die Bauchhöhle erleidet und an der es verbluten kann.</p>
<p style="text-align: right;">03.07.2024</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Alles OK im OP</title>
		<link>https://tierarzt-kleinmachnow.de/alles-ok-im-op</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tierarzt Kleinmachnow]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 May 2023 14:20:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chirurgie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://tierarzt-kleinmachnow.de/?p=3840</guid>

					<description><![CDATA[<p>In unserer Tierarztpraxis führen wir häufig Operationen durch, wie z.B. die Kastration (Sterilisation) unserer Hunde, Katzen und Heimtiere. Daneben bieten wir routinemäßig auch kompliziertere Eingriffe in der Bauchhöhle und Tumor-Operationen an. Dazu zählen: die Entfernung von Haut – und Gesäugetumoren bzw. der Mammaleiste die Nabelbruch-OP die Kryptorchismus – OP, d.h. die Entfernung eines Hodens aus [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://tierarzt-kleinmachnow.de/alles-ok-im-op">Alles OK im OP</a> erschien zuerst auf <a href="https://tierarzt-kleinmachnow.de">Tierarzt Dr. Busch Kleinmachnow</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In unserer Tierarztpraxis führen wir häufig Operationen durch, wie z.B. die Kastration (Sterilisation) unserer Hunde, Katzen und Heimtiere. Daneben bieten wir routinemäßig auch kompliziertere Eingriffe in der Bauchhöhle und Tumor-Operationen an.</p>
<p>Dazu zählen:</p>
<ul>
<li>die Entfernung von Haut – und Gesäugetumoren bzw. der Mammaleiste</li>
<li>die Nabelbruch-OP</li>
<li>die Kryptorchismus – OP, d.h. die Entfernung eines Hodens aus der Bauchhöhle oder Leiste</li>
<li>Fremdkörper-Operationen aus dem Magen-Darm-Trakt</li>
<li>Harnblasen-Operationen, z.B. die Entfernung von Blasensteinen</li>
<li>Zahn- und Mundhöhlen-Operationen</li>
<li>Operation des Othämatoms (Blutohr)</li>
</ul>
<p>Neben der sogenannten Weichteilchirurgie kommt es in der allgemeinen Chirurgie zur Versorgung von Biss- bzw. Schnitt-Verletzungen oder kleineren Wunden. Auch Fremdkörper-Entfernungen aus Ohren und Pfoten, z.B. von Grannen, gehören zum Standard-Repertoire.</p>
<p>Für die größtmögliche Sicherheit führen wir während der Narkose eine Monitorüberwachung der Vitalfunktionen durch. Zusätzlich intubieren wir jedes Tier und stimmen die Narkose individuell als Injektions- bzw. Inhalationsnarkose auf den Patienten ab. Dank der technischen Ausstattung und unserer Erfahrung können wir in der modernen Tiermedizin auch bei Risikopatienten eine sichere Narkose durchführen.</p>
<p>Zusätzlich ist eine Tiermedizinische Fachangestellte ausschließlich für die Überwachung des Patienten während der OP zuständig.<br />
Wir haben dafür ein Narkoseprotokoll aus vielen Vorlagen für uns stimmig herausgearbeitet.</p>
<p style="text-align: right;">12.05.2023</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Kastration oder Sterilisation</title>
		<link>https://tierarzt-kleinmachnow.de/kastration-oder-sterilisation</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[davidpersin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Jul 2021 22:50:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chirurgie]]></category>
		<category><![CDATA[kastration]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://tierarzt-kleinmachnow.de/?p=2845</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Kastration: Sie zählt zu den häufigsten Operationen in der Tiermedizin, und doch wird sie häufig kontrovers diskutiert. Die eigene Hündin kastrieren zu lassen, ist eine der schwierigsten Entscheidungen für viele Tierbesitzer. Was spricht für und was spricht gegen die Kastration? Unser Ziel ist es, über Vor- und Nachteile aufzuklären, damit Sie individuell entscheiden können, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://tierarzt-kleinmachnow.de/kastration-oder-sterilisation">Kastration oder Sterilisation</a> erschien zuerst auf <a href="https://tierarzt-kleinmachnow.de">Tierarzt Dr. Busch Kleinmachnow</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Die Kastration:</h2>
<p>Sie zählt zu den häufigsten Operationen in der Tiermedizin, und doch wird sie häufig kontrovers diskutiert. Die eigene Hündin kastrieren zu lassen, ist eine der schwierigsten Entscheidungen für viele Tierbesitzer. Was spricht für und was spricht gegen die Kastration? Unser Ziel ist es, über Vor- und Nachteile aufzuklären, damit Sie individuell entscheiden können, was das Beste für Sie und Ihr Tier ist. Denn nicht nur mögliche gesundheitliche Folgen für das Tier, sondern auch der optimale Zeitpunkt für die Operation, die OP-Methode und Tierschutz-relevante Fragen sollten genau bedacht werden.</p>
<h2>Die Sterilisation:</h2>
<p>Es hat sich im Volksmund so eingebürgert, bei weiblichen Tieren von Sterilisation zu sprechen, obwohl wir eigentlich die Kastration meinen. Denn üblicherweise entfernen wir bei beiden Geschlechtern die Eierstöcke bzw. Hoden des Tieres und führen daher eine Kastration durch. Bei der Sterilisation durchtrennen wir lediglich die Ei- bzw. Samenleiter, sodass die Tiere unfruchtbar werden. Sie können keine Nachkommen mehr zeugen, die Hormonproduktion bleibt aber erhalten und ihr Verhalten ändert sich nicht.</p>
<p style="text-align: right;">19.07.2021</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Allgemeine Chirurgie</title>
		<link>https://tierarzt-kleinmachnow.de/allgemeine-chirurgie</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[davidpersin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Jul 2021 21:03:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chirurgie]]></category>
		<category><![CDATA[chirurgie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://tierarzt-kleinmachnow.de/?p=2826</guid>

					<description><![CDATA[<p>In unserer Tierarztpraxis führen wir häufig Operationen durch, wie z.B.  die Kastration (Sterilisation) unserer Hunde, Katzen und Heimtiere. Daneben bieten wir routinemäßig auch kompliziertere Eingriffe in der Bauchhöhle und Tumor-Operationen an. Dazu zählen: die Entfernung von Haut &#8211; und Gesäugetumoren bzw. der Mammaleiste die Nabelbruch-OP die Kryptorchismus &#8211; OP,  d.h. die Entfernung eines Hodens aus [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://tierarzt-kleinmachnow.de/allgemeine-chirurgie">Allgemeine Chirurgie</a> erschien zuerst auf <a href="https://tierarzt-kleinmachnow.de">Tierarzt Dr. Busch Kleinmachnow</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In unserer Tierarztpraxis führen wir häufig Operationen durch, wie z.B.  die Kastration (Sterilisation) unserer Hunde, Katzen und Heimtiere. Daneben bieten wir routinemäßig auch kompliziertere Eingriffe in der Bauchhöhle und Tumor-Operationen an.</p>
<p>Dazu zählen:</p>
<ul>
<li>die Entfernung von Haut &#8211; und Gesäugetumoren bzw. der Mammaleiste</li>
<li>die Nabelbruch-OP</li>
<li>die Kryptorchismus &#8211; OP,  d.h. die Entfernung eines Hodens aus der Bauchhöhle oder Leiste</li>
<li>Fremdkörper-Operationen aus dem Magen-Darm-Trakt</li>
<li>Harnblasen-Operationen, z.B. die Entfernung von Blasensteinen</li>
<li>Zahn- und Mundhöhlen-Operationen</li>
<li>Operation des Othämatoms (Blutohr)</li>
</ul>
<p>Neben der sogenannten Weichteilchirurgie kommt es in der allgemeinen Chirurgie zur Versorgung von Biss- bzw. Schnitt-Verletzungen oder kleineren Wunden. Auch Fremdkörper-Entfernungen aus Ohren und Pfoten, z.B. von Grannen, gehören zum Standard-Repertoire.</p>
<p>Als Voraussetzung für einen erfolgreichen operativen Eingriff setzen wir eine möglichst risikoarme und schonende Narkose ein. Wir intubieren den Patienten und überwachen Atmung, Puls, Temperatur und Sauerstoffsättigung im Blut. Üblicherweise erfolgen die Operationen in unserer Tierarztpraxis ambulant, so dass der Patient am Tag der Operation nach Hause entlassen werden kann.</p>
<p>Wie Sie uns als Tierhalter dabei unterstützen können, ein gutes chirurgisches Ergebnis zu erzielen, finden Sie unter den Hinweisen auf den Seiten <a href="https://tierarzt-kleinmachnow.de/vor-und-nachsorge">Vor- und Nachsorge</a> und <a href="https://tierarzt-kleinmachnow.de/narkose-informationen">Narkose-Infos</a>.</p>
<p style="text-align: right;">18.07.2021</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://tierarzt-kleinmachnow.de/allgemeine-chirurgie">Allgemeine Chirurgie</a> erschien zuerst auf <a href="https://tierarzt-kleinmachnow.de">Tierarzt Dr. Busch Kleinmachnow</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Merkblatt zur OP von Hund und Katze</title>
		<link>https://tierarzt-kleinmachnow.de/merkblatt-zur-op-von-hund-und-katze</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[davidpersin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Jul 2021 08:48:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chirurgie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://tierarzt-kleinmachnow.de/?p=2858</guid>

					<description><![CDATA[<p>Lieber Patientenbesitzer,  in Kürze steht bei ihrem Tier eine Narkose und/oder Operation in unserer Praxis an. Wir möchten Sie daher nochmals darüber informieren, worauf Sie ab jetzt achten sollten.  Vor der Narkose/Operation:  Ihr Tier muss nüchtern sein. Geben Sie daher 12 Stunden vor dem Eingriff kein Futter mehr und lassen Sie Katzen in der Nacht [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://tierarzt-kleinmachnow.de/merkblatt-zur-op-von-hund-und-katze">Merkblatt zur OP von Hund und Katze</a> erschien zuerst auf <a href="https://tierarzt-kleinmachnow.de">Tierarzt Dr. Busch Kleinmachnow</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Patientenbesitzer,<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>in Kürze steht bei ihrem Tier eine Narkose und/oder Operation in unserer Praxis an. Wir möchten Sie daher nochmals darüber informieren, worauf Sie ab jetzt achten sollten.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<h2>Vor der Narkose/Operation:<span class="Apple-converted-space"> </span></h2>
<ul>
<li>Ihr Tier muss nüchtern sein. Geben Sie daher 12 Stunden vor dem Eingriff kein Futter mehr und lassen Sie Katzen in der Nacht bzw. morgens vor dem Eingriff nicht mehr nach draußen. Wasser trinken ist erlaubt und gewünscht!<span class="Apple-converted-space"> </span></li>
<li>Mit Ihrem Hund machen Sie bitte am Morgen vor dem Eingriff einen Spaziergang, sodass es ihm möglich ist, Darm und Blase möglichst vollständig vor der OP zu entleeren.<span class="Apple-converted-space"> </span></li>
<li>Bringen Sie zum Zudecken Ihres Tieres eine Decke mit. So kann ihr Tier entspannt und mit gewohntem Geruch bei uns aufwachen.<span class="Apple-converted-space"> </span></li>
<li>Überlegen Sie sich, ob zusätzliche Maßnahmen in Narkose durchgeführt werden sollen. Hierzu zählen z.B.: Krallen kürzen, Analdrüsen entleeren, Ohren säubern, Zahnstein entfernen oder die Kennzeichnung mit Mikrochip.<span class="Apple-converted-space"> </span></li>
<li>Es besteht die Möglichkeit, im Vorfeld der OP/Narkose eine Blutuntersuchung zur Erkennung von Organerkrankungen durchzuführen. Bitte teilen Sie uns mit, ob Sie eine Blutuntersuchung wünschen.<span class="Apple-converted-space"> </span></li>
<li>Falls Sie ihren Termin nicht wahrnehmen können, teilen Sie uns dies bitte mindestens 24 Stunden vor dem Termin mit. Falls der Eingriff auf einen Montag fällt, sagen Sie den Termin bitte möglichst am vorherigen Freitag ab. Da wir eine Bestellpraxis sind, behalten wir uns andernfalls vor, Ihnen anteilige Kosten in Rechnung zu stellen.<span class="Apple-converted-space"> </span></li>
</ul>
<h2>Nach der Narkose/Operation:<span class="Apple-converted-space"> </span></h2>
<ul>
<li>Ihr Tier darf nach der Narkose/OP erst wieder fressen und trinken, wenn es vollständig wach ist. Bieten Sie dann zunächst eine kleine Portion an.<span class="Apple-converted-space"> </span></li>
<li>Ihr Tier darf nicht an der Operationswunde lecken. Gerne geben wir Ihnen einen entsprechenden Leckschutz in Form von Halskragen oder Body mit.<span class="Apple-converted-space"> </span></li>
<li>Denken Sie daran, Ihrem Tier regelmäßig die verschriebenen Medikamente nach der OP einzugeben, falls nötig.<span class="Apple-converted-space"> </span></li>
<li>Nach ca. 10 Tagen werden Fäden gezogen, eine Wundkontrolle erfolgt ggf. nach Absprache früher.  Bei Fragen oder Problemen melden Sie sich bitte umgehend bei uns.<span class="Apple-converted-space"> </span></li>
</ul>
<p>Ausführlichere Informationen zum Thema OP und Narkose finden Sie auf unsere Website.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p style="text-align: right;">17.07.2021</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://tierarzt-kleinmachnow.de/merkblatt-zur-op-von-hund-und-katze">Merkblatt zur OP von Hund und Katze</a> erschien zuerst auf <a href="https://tierarzt-kleinmachnow.de">Tierarzt Dr. Busch Kleinmachnow</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kastration der Katze</title>
		<link>https://tierarzt-kleinmachnow.de/kastration-der-katze</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[davidpersin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Jun 2021 20:21:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chirurgie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://tierarzt-kleinmachnow.de/?p=1841</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nahezu jede weibliche Katze, die ein fürsorgliches Zuhause hat, wird im Laufe ihres Lebens früher oder später kastriert. Das ist auch gut so. Denn wer schon einmal erlebt hat, wie sich eine rollige Katze verhält, der weiß, wie stressig diese Zeit für sie und Ihr Tier ist. Wie es der Name schon ausdrückt, rollen sich [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nahezu jede weibliche Katze, die ein fürsorgliches Zuhause hat, wird im Laufe ihres Lebens früher oder später kastriert. Das ist auch gut so. Denn wer schon einmal erlebt hat, wie sich eine rollige Katze verhält, der weiß, wie stressig diese Zeit für sie und Ihr Tier ist. Wie es der Name schon ausdrückt, rollen sich paarungsbereite Katzen über den Boden, strecken den Po in die Höhe und miauen oder schreien oft laut. Noch anstrengender wird es, wenn rollige Katzen mit Urin markieren, schlecht fressen und ständig nach draußen wollen.<br />
Weibliche Katzen werden in Abhängigkeit von Jahreszeit, Tageslichtdauer, Gesundheitszustand und Rasse in der Regel im Alter von etwa sechs bis acht Monaten geschlechtsreif. Bei Langhaarkatzen liegt der Zeitpunkt mit 11 bis 21 Monaten deutlich später.</p>
<p>Die Rolligkeit kann sich ab Frühjahr bis Herbst alle drei Wochen wiederholen, es sei denn, die Katze wird gedeckt bzw. fällt in eine sog. Dauerrolligkeit. Letzteres passiert vor allen Dingen bei reinen Wohnungskatzen, und zwar dann, wenn der Eisprung nicht stattfinden kann. Denn anders als beim menschlichen Zyklus erfolgt der Eisprung nicht zyklisch, sondern wird durch den Deckakt ausgelöst. Bleibt dieser aus, können sich Eierstockzysten bilden. Außerdem spielt der Einfluss des Lichts eine Rolle beim Zyklus der Katze. Durch verlängerte Kunstlichtphasen in der Wohnung gibt es teilweise keine Zykluspause mehr. Das Risiko für eine Dauerrolligkeit erhöht sich, mit allen hormonellen Veränderungen, die damit einhergehen. Damit steigt auch das Risiko für Erkrankungen von Mammaleiste, Gebärmutter und Eierstöcken.</p>
<h2>Ablauf der OP</h2>
<p>Die Katze wird bei uns nüchtern vorgestellt und anschließend in Vollnarkose gelegt (siehe <a href="https://tierarzt-kleinmachnow.de/narkose-informationen">Narkose-Infos</a>). Das Operationsfeld wird gründlich rasiert und desinfiziert. Dann eröffnen wir die Bauchhöhle mit einem Schnitt beginnend hinter dem Nabel. Anschließend lagern wir die Eierstöcke vor und binden sie ab. In den meisten Fällen verbleibt die Gebärmutter der Katze im Körper, es sei denn, es liegen Veränderungen daran vor. Das hat den großen Vorteil, dass der Schnitt nicht länger als 1 – 2 cm ist und das Risiko hinsichtlich Wundheilungs-Störungen deutlich reduziert ist. Die Bauchdecke wird mit resorbierbarem, d. h. sich selber auflösendem Fadenmaterial vernäht. Meistens verschließen wir die äußere Haut mit einer Intrakutan-Naht, bei der die Fäden nicht mehr gezogen werden müssen. Es kommt aber auch selten vor, dass wir eine Naht aus sogenannten Einzelheften setzen, die sich nicht auflösen und in der Regel 10 Tage später gezogen werden.</p>
<h2>Medizinische Gründe für eine Kastration</h2>
<ul>
<li>Stark gesenktes Risiko für Mammatumoren (nahezu bei Null bei der Frühkastration)</li>
<li>Kein Risiko für Eierstocks-Erkrankungen</li>
<li>Kaum oder kein Risiko für Gebärmutter-Erkrankungen</li>
<li>geringeres Risiko für Infektionen mit <a href="https://tierarzt-kleinmachnow.de/fip-und-fiv">FIV (Katzenaids)</a> oder <a href="https://tierarzt-kleinmachnow.de/leukose-bei-der-katze">FeLV (Leukose)</a></li>
</ul>
<h2>Weitere Vorteile der Kastration</h2>
<ul>
<li>doppelte so hohe Lebenserwartung wie bei unkastrierten Katzen</li>
<li>keine Rolligkeit</li>
<li>keine Gefahr der Dauerrolligkeit</li>
<li>kein Markieren in der Wohnung</li>
<li>kein ungewollter Nachwuchs, für den man kein Zuhause findet</li>
<li>stärkere Menschenbezogenheit und verschmustes Verhalten</li>
<li>weniger Aggressionen</li>
<li>geringeres Unfallrisiko, da geringeres Bedürfnis zu streunen</li>
<li>Tierschutz-Aspekte</li>
</ul>
<h2>Nachteile der Kastration</h2>
<ul>
<li>Gesteigerter Appetit mit dem Risiko für Fettleibigkeit</li>
<li>Trägheit</li>
</ul>
<h2>Zeitpunkt der Kastration</h2>
<p>Dieser Routine-Eingriff sollte am besten im Alter von 5 – 7 Monaten durchgeführt werden, auch wenn sich hartnäckig das Gerücht hält, dass Katzen einmal in ihrem Leben geworfen haben sollten. Die Geschlechtsreife muss nicht erreicht werden, im Gegenteil, es ist vorteilhaft, vor der ersten Rolligkeit zu kastrieren.</p>
<h2>Tierschutz</h2>
<p>In verschiedenen südlichen und östlichen Ländern gibt es immer noch unzählige herrenlose Tiere. Diverse Kastrationsprogramme tragen aktiv zum Tierschutz bei, um der Flut von häufig kranken Straßentieren Herr zu werden. Auch in Deutschland gibt es viele streunende Katzen ohne ein Zuhause. Lassen Sie Ihre Katzen und besonders Kater kastrieren, um dieser Problematik entgegen zu wirken!</p>
<p style="text-align: right;">07.06.2021</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Kastration des Rüden</title>
		<link>https://tierarzt-kleinmachnow.de/kastration-des-rueden</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[davidpersin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Jun 2021 20:20:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chirurgie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://tierarzt-kleinmachnow.de/?p=1839</guid>

					<description><![CDATA[<p>Es gibt verschiedene Gründe, über die Kastration (das Entfernen der Hoden) seines Rüden nachzudenken. Nicht nur die Frage, ob kastriert, sondern auch wie kastriert werden soll, sollte individuell genau abgewogen werden. Neben gesundheitlichen Gründen sprechen Verhaltensauffälligkeiten und das Verhindern der Fortpflanzungsfähigkeit für die Kastration. Benigne Prostatahyperplasie Medizinische Indikationen sind vor allem Erkrankungen der Prostata, wie [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt verschiedene Gründe, über die Kastration (das Entfernen der Hoden) seines Rüden nachzudenken. Nicht nur die Frage, ob kastriert, sondern auch wie kastriert werden soll, sollte individuell genau abgewogen werden. Neben gesundheitlichen Gründen sprechen Verhaltensauffälligkeiten und das Verhindern der Fortpflanzungsfähigkeit für die Kastration.</p>
<h2>Benigne Prostatahyperplasie</h2>
<p>Medizinische Indikationen sind vor allem Erkrankungen der Prostata, wie z.B. die benigne Prostatahyperplasie. Die männliche Vorsteherdrüse ist bei ca. 80 % aller Rüden mit einem Alter über 5 Jahren gutartig vergrößert. Wird der Enddarm durch die Prostata eingedrückt, kann das zu Problemen beim Kotabsatz führen.</p>
<h2>Prostatitis</h2>
<p>Die bakterielle Entzündung der Prostata kommt sowohl akut als auch chronisch beim unkastrierten Rüden recht häufig vor. Die Prostatitis ist nicht nur schmerzhaft, sondern kann bei einer Abszedierung mitunter lebensgefährlich verlaufen. Neben Antibiotika-Gabe und Schmerztherapie ist die Kastration in diesen Fällen eine wichtige Behandlungsmaßnahme. Besteht bei einem alten Tier ein erhöhtes Narkose-Risiko oder ist ein chirurgischer Eingriff aus anderen Gründen nicht mehr durchführbar, ist die chemische Kastration in diesen Fällen eine schonende Alternative.</p>
<h2>Kryptorchismus</h2>
<p>Bei Kryptorchiden (Rüden mit nur einem abgestiegenen Hoden) ist die chirurgische Kastration das Mittel der Wahl, um den zweiten Hoden aus Leiste oder Bauchhöhle zu entfernen. Damit wird eine tumoröse Entartung des inguinalen oder abdominalen Hodens vermieden.</p>
<h2>Präputialkatarrh</h2>
<p>Die eitrige Entzündung der Vorhaut (Präputial-katarrh) beim Rüden ist zwar meist harmlos, aber lästig für Hund und Besitzer. Nach Kastration gibt sich die Problematik von selbst.</p>
<h2>Perinealhernien/ perineale Adenome</h2>
<p>Die männlichen Hormone gelten bei Erkrankungen wie Perinealhernien und perinealen Adenomen als Mediatoren, so dass sich nach dem Entfernen der Hoden durch Wegfall der endokrinen Quellen eine Besserung einstellt.</p>
<h2>Hodentumoren</h2>
<p>Bei Hodenkrebs, der insgesamt selten vorkommt, ist es selbstverständlich, dass eine chirurgische Kastration durchgeführt werden sollte, um eine Metastasierung des Tumors zu verhindern.</p>
<h2>Verhaltensprobleme</h2>
<p>Übersteigerter Sexualtrieb, häufiges Markieren an unerwünschten Stellen, Streunen nach läufigen Hündinnen, übermäßige Dominanz sowie aggressives Verhalten sind wenig tolerierbar und können durch das Ausschalten von Testosteron positiv beeinflusst werden. Da nicht alle Verhaltensprobleme hormonabhängig sind, können Sie mit einer reversiblen chemischen Kastration austesten, ob sich eine Besserung einstellt. Erst dann entscheiden Sie, ob Sie Ihren Rüden endgültig chirurgisch kastrieren lassen möchten.</p>
<h2>Fortpflanzungsfähigkeit</h2>
<p>Leben Hündin und Rüde in einem Haushalt, ist es manchmal unerlässlich, die Fortpflanzung zu verhindern. Eine temporäre Lösung kann der Suprelorin-Chip sein, eine irreversible Lösung wäre der operative Eingriff.</p>
<h2>Die chemische Kastration: Wirkmechanismus</h2>
<p>Der Suprelorin-Chip wird zwischen die Schulterblätter gesetzt, ähnlich wie der Microchip. Der GnRH-Agonist Deslorelin, kontinuierlich in niedriger Dosis verabreicht, wirkt durch Suppression der Funktion der Hypophysen-Gonaden-Achse. Nach der Implantation wird konstant der Wirkstoff Deslorelin freigesetzt, der für 6 bzw. 12 Monate die Freisetzung von Geschlechtshormonen verhindert, indem es zu einer Suppression der Funktion der Hypophysen-Gonaden-Achse kommt. Als Folge werden das follikelstimulierende Hormon (FSH) und das luteinisierende Hormon (LH) nicht mehr gebildet und ausgeschüttet, die für die Aufrechterhaltung der Fruchtbarkeit verantwortlich sind. Die Unfruchtbarkeit tritt nach 6 – 8 Wochen ein, da bereits gebildete Spermien im Nebenhoden gespeichert werden. Die Wirkung des Chips erkennen Sie daran, dass sich die Hoden deutlich verkleinern und eine Änderung im Verhalten des Rüden beginnt. Bei nachlassender Wirkung des Hormon-Chips können Sie eine Größenzunahme der Hoden und das gewohnte Verhalten des Rüden beobachten. Dann kann wieder ein Chip implantiert werden.</p>
<p>Der Vorteil des Chips liegt darin, dass er nicht nur gut verträglich ist, sondern auch reversibel und einfach einzusetzen ist.</p>
<p>Ein Nachteil besteht in dem verzögerten Wirkungseintritt, da es unmittelbar nach Implantation zu einem kurzen vorübergehenden Anstieg des Plasmatestosteronspiegels kommen kann, der u.U. eine zusätzliche Medikation nötig macht. Zusätzlich ist zu bedenken, dass die Kosten des Suprelorin-Chips auf Dauer höher sind als bei der chirurgischen Kastration, wenn er mehrfach über einen längeren Zeitraum implantiert wird.</p>
<h2>Die chirurgische Kastration (Orchiektomie)</h2>
<p>Der Eingriff wird unter Vollnarkose durchgeführt und zählt zu den kleineren Routine-Operationen. Es gibt verschiedene Operationsmethoden. Da wir üblicherweise die präskrotale (bedeckte bzw. unbedeckte) Orchieektomie durchführen, beschränken wir uns auf eine kurze Beschreibung dieses Eingriffs und verzichten auf die Ausführungen zur Scrotektomie, bei der auch die Hodensäcke entfernt werden.</p>
<p>Durch einen einzigen Hautschnitt kranial vor den Hodensäcken werden beide Hoden nacheinander entfernt, der Scheidenhautfortsatz abgebunden und anschließend die Wunde durch den Verschluss von Processus vaginalis, Unterhaut und Haut vernäht. Die Hodensäcke bzw. das Cavum vaginale bleiben leer zurück, was ein Rest-Risiko für Schwellungen durch Serome und Wundinfektionen darstellt. Natürlich sollte nach dem Eingriff verhindert werden, dass die Wunde beleckt wird. Mit dem Einsatz von Antiphlogistika (schmerzstillenden Medikamenten) sowie Antibiotika werden postoperative Komplikationen verhindert und die Rekonvaleszenzphase erheblich verkürzt. Üblicherweise ist Ihr Rüde in wenigen Tagen wieder voll einsatzfähig.</p>
<h2>Allgemeine Nachteile der Kastration</h2>
<p>Es können Verhaltensänderungen nach Kastration auftreten, die mitunter nicht erwünscht sind. Dazu gehören eine gewisse Lethargie und ein eher auf das Fressen konzentriertes Verhalten. Durch den Wegfall der männlichen Hormone kann es nämlich zu gesteigertem Appetit bei weniger Bewegungsdrang kommen. Wenn Sie als Besitzer die Futterration nicht dementsprechend anpassen, wird Ihr Hund schnell übergewichtig. Es liegt also auch in Ihrer Hand, ob der kastrierte Rüde nach der Kastration dick und phlegmatisch wird. Weitere unerwünschte Nebenwirkungen der Kastration können gelegentlich eine Veränderung des Haarkleids sein, die auch mit Haarverlust bis hin zu Haarlosigkeit (Alopezie) einhergehen kann. Im Alter lässt sich beim kastrierten Rüden in seltenen Fällen eine Harninkontinenz beobachten, die sich medikamentös gut behandeln lässt.</p>
<p>Alles in allem sollte individuell abgewogen werden, ob eine Kastration in Frage kommt. Falls Sie sich noch nicht ganz sicher sind, was das Beste für Ihr Tier ist, empfehlen wir die Implantation des Suprelorin-Chips. So können Sie erst einmal in Ruhe die Wirkung testen und beobachten, wie sich Ihr Rüde verhalten würde, wenn er kastriert wäre. Falls irgendetwas gegen eine dauerhafte Kastration spricht, brauchen Sie nur abzuwarten, bis die Wirkung dieser Maßnahme je nach Chip nach einem halben Jahr bzw. Jahr nachlässt. Dann wäre alles wieder beim alten. Noch Fragen? Wir beraten Sie gerne.</p>
<p style="text-align: right;">07.06.2021</p>
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		<title>Kastration des Katers</title>
		<link>https://tierarzt-kleinmachnow.de/gruende-fuer-die-kastration-seines-katers</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[davidpersin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Jun 2021 20:17:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chirurgie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist nicht nur ein Gebot des aktiven Tierschutzes, sondern dient auch der Sicherheit Ihres Katers. Denn während der Paarungszeit ist ein potenter Kater unablässig unterwegs, um eine rollige Kätzin zu finden, die er schnellstens decken möchte. Dafür läuft er meilenweit. Sie können sich vorstellen, dass die Gefahr, überfahren zu werden, bei den liebestollen Katern [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist nicht nur ein Gebot des aktiven Tierschutzes, sondern dient auch der Sicherheit Ihres Katers. Denn während der Paarungszeit ist ein potenter Kater unablässig unterwegs, um eine rollige Kätzin zu finden, die er schnellstens decken möchte. Dafür läuft er meilenweit. Sie können sich vorstellen, dass die Gefahr, überfahren zu werden, bei den liebestollen Katern deutlich steigt. Außerdem kann ein Kater mehrmals am Tag decken und trägt damit nicht unerheblich zur unkontrollierten Vermehrung unserer Katzenpopulation bei. Dabei sitzen in unseren Tierheimen zahlreiche Katzen, die ein Zuhause suchen.</p>
<p>Nicht zu unterschätzen sind auch die Rangordnungskämpfe mit anderen Katern, die ebenfalls auf der Suche nach einer Partnerin sind. Bei diesen Kämpfen kann es zu Biss– und Kratzverletzungen kommen, bei der gefährliche Viruserkrankungen übertragen werden können, wie z.B. <a href="https://tierarzt-kleinmachnow.de/fip-und-fiv">FIP, FIV</a> oder <a href="https://tierarzt-kleinmachnow.de/leukose-bei-der-katze">FeLV (Leukose)</a>.</p>
<h2>Zeitpunkt der OP</h2>
<p>Üblicherweise werden Kater im Alter von 7 – 9 Monaten geschlechtsreif. Wir empfehlen die Kastration vor dem Eintritt der Geschlechtsreife mit spätestens 6 Monaten. Damit verhindern wir, dass Ihr Kater anfängt, im Haus zu markieren. Denn dieses Verhalten ist schwer wieder abzugewöhnen. Den strengen, übelriechenden Uringeruch eines unkastrierten Katers möchte wahrlich kein Besitzer von seinem Sofa oder seiner Tapete abwischen.</p>
<h2>Ablauf der OP</h2>
<p>Für diesen kurzen Routine-Eingriff bringen Sie Ihren Kater bitte nüchtern zur OP. Nach einer allgemeinen Untersuchung legen wir Ihr Tier in eine kurze Narkose. Um eine gute Schmerzausschaltung zu erreichen, setzen wir zusätzlich eine Lokalanästhesie in den Samenstrang. Durch einen einzigen kleinen Schnitt entfernen wir beide Hoden und binden sie mit körpereigenem Material ab. Eine Naht der äußeren Haut ist nicht erforderlich. Nach Schmerzmedikation und vorsorglicher Antibiose ist Ihr Kater in kürzester Zeit wieder fit und kann nach Hause entlassen werden. Eine Nachsorge ist meistens nicht erforderlich.</p>
<h2>Vorteile der Kastration</h2>
<ul>
<li>Kein Streunen mehr</li>
<li>Weniger Aggressionen</li>
<li>Kein Urin-Markieren</li>
<li>Geringere Gefahr für Virusinfektionen</li>
<li>Geringeres Risiko für hormonelle Erkrankungen</li>
<li>Erhöhte Lebenserwartung</li>
<li>Verschmusteres Verhalten</li>
<li>Aktiver Tierschutz</li>
</ul>
<h2>Nachteile der Kastration</h2>
<ul>
<li>Gesteigerter Appetit</li>
<li>Trägheit</li>
<li>Gewichtszunahme</li>
</ul>
<p style="text-align: right;">07.06.2021</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://tierarzt-kleinmachnow.de/gruende-fuer-die-kastration-seines-katers">Kastration des Katers</a> erschien zuerst auf <a href="https://tierarzt-kleinmachnow.de">Tierarzt Dr. Busch Kleinmachnow</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kastration der Hündin</title>
		<link>https://tierarzt-kleinmachnow.de/kastration-der-huendin</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[davidpersin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Jun 2021 20:15:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chirurgie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://tierarzt-kleinmachnow.de/?p=1832</guid>

					<description><![CDATA[<p>Es gibt verschiedene Gründe, seine Hündin zu kastrieren. Neben den medizinischen Indikationen steht die Krankheitsvorsorge im Vordergrund. Eine pauschale Empfehlung zur vorsorglichen Kastration  können wir dennoch nicht abgeben. Die Entscheidung zu diesem Eingriff sollte gründlich überlegt und der Zeitpunkt individuell je nach Rasse und Gewicht des Tieres gewählt werden.  Bei kleinen Hunderassen, die zu Mammatumoren neigen, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://tierarzt-kleinmachnow.de/kastration-der-huendin">Kastration der Hündin</a> erschien zuerst auf <a href="https://tierarzt-kleinmachnow.de">Tierarzt Dr. Busch Kleinmachnow</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt verschiedene Gründe, seine Hündin zu kastrieren. Neben den medizinischen Indikationen steht die Krankheitsvorsorge im Vordergrund. Eine pauschale Empfehlung zur vorsorglichen Kastration  können wir dennoch nicht abgeben. Die Entscheidung zu diesem Eingriff sollte gründlich überlegt und der Zeitpunkt individuell je nach Rasse und Gewicht des Tieres gewählt werden.  Bei kleinen Hunderassen, die zu Mammatumoren neigen, befürworten wir nach wie vor die Frühkastration vor der ersten Läufigkeit. Bei großwüchsigen Rassen empfehlen wir neueren Studien zufolge eher einen späteren Zeitpunkt, da eventuell ein Zusammenhang zwischen einer frühen Kastration und später auftretenden Gelenksveränderungen bestehen könnte. So schützen wir zwar mit einer Frühkastration vor Mammatumoren, doch je größer ein Hund gemäß seiner Veranlagung wird, desto später sollte er kastriert werden.</p>
<h2>Ablauf der OP</h2>
<p>Bringen Sie Ihre Hündin bitte nüchtern zur OP. Nach einer gründlichen allgemeinen Untersuchung legen wir Ihr Tier in Vollnarkose (siehe Narkose-Infos). Zur besseren Steuerung der Narkosetiefe legen wir bei Ihrer Hündin einen Venenkatheter und injizieren darüber im weiteren Verlauf das Narkosemittel. Außerdem geben wir über den Venenzugang eine Infusion, um den Blutdruck stabil zu halten. Zusätzlich intubieren wir den Patienten, d.h. wir schieben einen Trachealtubus in die Luftröhre, um Ihre Hündin darüber gegebenenfalls beatmen zu können. All diese Maßnahmen dienen der Sicherheit Ihres Tieres und minimieren das Narkose-Risiko.</p>
<p>Das Operationsfeld wird gründlich rasiert und desinfiziert. Dann eröffnen wir die Bauchhöhle mit einem Schnitt beginnend hinter dem Nabel. Anschließend lagern wir die Hörner der Gebärmutter mitsamt den daran befindlichen Eierstöcken vor. Dann binden wir die Eierstöcke ab und entnehmen diese entweder mit oder ohne die Gebärmutter, abhängig davon, ob die Gebärmutter erkrankt ist. Danach verschließen wir die Bauchdecke in mehreren Schichten mit resorbierbarem, d.h. sich selber auflösendem Fadenmaterial. Meistens verschließen wir die äußere Haut mit einer Intrakutan-Naht, bei der die Fäden nicht mehr entfernt werden müssen. Es kommt aber auch vor, dass wir eine Naht aus sogenannten Einzelheften setzen, die sich nicht auflösen und in der Regel 10 Tage später gezogen werden.</p>
<h2>Medizinische Gründe für eine Kastration</h2>
<ul>
<li style="list-style-type: none;">
<ul>
<li style="list-style-type: none;">
<ul>
<li>Gebärmutterentzündung (Pyometra)</li>
<li>Niedriges Risiko für Tumoren des Gesäuges</li>
<li>Scheinträchtigkeit</li>
<li>Eierstocktumore oder -zysten</li>
<li>Zyklusstörungen mit verlängerter Hitze oder stark verkürztem Zyklus</li>
<li>Scheidenvorfall, insbesondere beim Boxer</li>
<li>Diabetes mellitus</li>
<li>Schilddrüsenunterfunktion</li>
<li>Morbus Cushing (Hyperadrenokortizismus)</li>
<li>Hormonell bedingte Hauterkrankungen (sehr selten)</li>
<li>Zyklusabhängige Verhaltensstörungen bei der Hündin</li>
</ul>
</li>
</ul>
</li>
</ul>
<h2>Mögliche negative Folgen der Kastration</h2>
<ul>
<li style="list-style-type: none;">
<ul>
<li style="list-style-type: none;">
<ul>
<li>Harninkontinenz (Blasenschwäche)</li>
<li>Verhaltensveränderungen</li>
<li>Übergewicht und Gewichtszunahme</li>
<li>Fellveränderungen</li>
<li>Tumoren</li>
<li>Gelenkveränderungen</li>
</ul>
</li>
</ul>
</li>
</ul>
<h2>Der Zyklus der Hündin</h2>
<p>Je nach Hunderasse wird eine Hündin üblicherweise in dem Alter von 6 – 9 Monaten das erste Mal läufig. Dabei kommt es nach dem Heranreifen von Follikeln auf dem Eierstock zu der Bildung von dem Hormon Östrogen. Infolgedessen zeigen sich typische Läufigkeitssymptome wie Schwellung der äußeren Scham, blutiger Ausfluss und Attraktivität für Rüden. Im Anschluss an diese ca. zehntägige Phase erfolgen die Ovulation und die eigentliche Deckbereitschaft. Nach dem Eisprung bilden sich die Follikel zu Gelbkörpern um, die unabhängig von einer erfolgten Bedeckung das Gelbkörperhormon produzieren und zu Scheinträchtigkeit führen können.</p>
<p>Eine Hündin wird normalerweise zweimal im Jahr läufig, ab dem Alter von 7 Jahren meist nur noch einmal im Jahr. Eine Menopause gibt es nicht, d.h. die Hündin ist bis ins hohe Alter hormonell aktiv.</p>
<h2>Pyometra</h2>
<p>Eine eitrige Gebärmutterentzündung tritt in der Regel 4 – 10 Wochen nach der Läufigkeit auf. Während der Läufigkeit öffnet sich der Gebärmuttermund, so dass Keime eindringen und eine sogenannte aufsteigende Infektion verursachen können. Wenn sich der Muttermund gegen Ende der Hitze schließt, werden die Keime in der Gebärmutter hermetisch eingeschlossen, vermehren sich und bilden dabei Giftstoffe (Toxine).</p>
<p>Erkrankte Hündinnen trinken vermehrt und haben bei der sogenannten „offenen Form“ der Pyometra eitrigen oder blutigen Scheidenausfluss. Der Ausfluss kann bei der „geschlossenen Form“ fehlen. Das Allgemeinbefinden der Hündin ist häufig stark beeinträchtigt. Es kommt zu Fieber, Apathie und Futterverweigerung. Es kann eine medikamentöse Behandlung versucht werden, aber meistens müssen bei schlechtem Zustand nach Stabilisierung des Kreislaufs die Gebärmutter und die Eierstöcke entfernt werden.</p>
<h2>Mammatumoren</h2>
<p>Es gibt einen präventiven Effekt auf die Entwicklung von Tumoren des Gesäuges (Mammatumoren) in Abhängigkeit von dem Lebensalter der Hündin zum Zeitpunkt der Kastration. Wird sie vor der ersten Läufigkeit kastriert, ist ihr Risiko, später an Gesäugetumoren zu erkranken, so gut wie null. Mit jeder weiteren Läufigkeit steigt das Risiko für die Hündin. Wir raten daher insbesondere bei kleinen Hunderassen mit einer Disposition zu Mammatumoren meist zu einem Eingriff vor der ersten bzw. zweiten Hitze.</p>
<p>Tumoren des Gesäuges sind in vielen Fällen bösartig und neigen dazu, sowohl in anderen Organe, wie z.B. die Lunge oder die Leber, zu streuen. Ist erst ein Komplex des Gesäuges betroffen, kommt es im weiteren Verlauf zu einer weiteren Ausbreitung in der Milchleiste, so dass meist der umliegende Gesäugekomplex oder die ganze Milchleiste entfernt werden muss. Dies ist eine große, schmerzhafte Operation, die insbesondere für ältere Tiere eine große Belastung ist.</p>
<h2>Lactatio falsa</h2>
<p>Grundsätzlich ist die Scheinträchtigkeit nicht krankhaft, sondern begründet sich in einem Verhalten, dass der Hund von seinem Vorfahren, dem Wolf, übernommen hat. Bei den Wölfen wird nämlich nur die Leitwölfin gedeckt und bekommt Nachwuchs. Zur optimalen Versorgung der Welpen bilden weitere Hündinnen des Rudels Milch und säugen die Jungen.<br />
So verhält es sich auch bei der sogenannten Scheinträchtigkeit (lactatio falsa) der Hündin, die 3 bis 12 Wochen nach der Läufigkeit auftritt. Dabei verändert sie sich sowohl psychisch als auch physisch. Die Hündin baut ein „Nest“ und trägt Spielzeug und Stofftiere umher, das Gesäuge ist geschwollen und mit Milch gefüllt.<br />
Oft helfen Ablenkung und Bewegung, aber in schweren Fällen ist eine hormonelle Behandlung nötig. Bei Hündinnen mit ständig wiederkehrenden Scheinträchtigkeiten ist es sinnvoll, zu kastrieren.</p>
<h2>Mögliche negative Folgen der Kastration</h2>
<ul>
<li style="list-style-type: none;">
<ul>
<li style="list-style-type: none;">
<ul>
<li>Harninkontinenz (Blasenschwäche)</li>
<li>Verhaltensveränderungen</li>
<li>Übergewicht und Gewichtszunahme</li>
<li>Fellveränderungen</li>
<li>Tumoren</li>
<li>Gelenkveränderungen</li>
</ul>
</li>
</ul>
</li>
</ul>
<h2>Harninkontinenz</h2>
<p>Insbesondere für große Hündinnen besteht das Risiko, mehrere Jahre nach der Kastration an einer Blasenschwäche, der sogenannten Harninkontinenz, zu erkranken. Die Häufigkeit wird in der Fachliteratur mit ca. 10 % angegeben, je nach Größe und Rasse des Hundes. Boxer, Dobermänner und Rottweiler sollen hierfür eine Rassendisposition aufweisen. Die Inkontinenz wird durch den Wegfall der weiblichen Hormone erklärt und lässt sich durch verschiedene Medikamente gut behandeln.</p>
<h2>Verhaltensveränderungen</h2>
<p>Immer wieder wird diskutiert, inwieweit die Kastration das Verhalten der Hündin beeinflusst. Insbesondere bei frühen Eingriffen wird häufig diskutiert, ob die Hündin keine soziale Ausreifung erfahren kann und kindlich und verspielt bleibt. In den meisten Fällen jedoch wird eine Hündin nach der Kastration ausgeglichener und ruhiger. Ängstliche Hunde werden allerdings teils noch vorsichtiger. Bei sehr aggressiven Hunden kann es nach der Kastration zu erhöhtem Dominanzverhalten und gesteigerter Angriffslust kommen.</p>
<h2>Fellveränderungen</h2>
<p>Bei Rassen mit langem, seidigem Fell, wie z.B. Langhaardackel, Irish Setter und Cocker Spaniel, kann es nach Kastration zu Fellveränderungen kommen. Durch das vermehrte Wachstum an Unterwolle entsteht ein sogenanntes Welpenfell. Das Fell sieht optisch weniger schön aus, lässt sich schlechter pflegen und ist anfälliger für Nässe. In seltenen Fällen tritt bei kurzhaarigen Rassen eine Haarlosigkeit in den Flanken auf.</p>
<h2>Übergewicht</h2>
<p>Nach der Kastration ist es wichtig, dass die Hündin trotz teilweise vermehrten Appetits nicht mehr, sondern eher weniger zu fressen bekommt. Es wird diskutiert, dass es in Folge der Hormonumstellung zu einer niedrigeren Stoffwechselrate mit einem geringeren Energieverbrauch kommt. In jedem Fall sollte die Futtermittelration entsprechend der Aktivität des Hundes berechnet werden. Dann wird die kastrierte Hündin weder dick noch träge.</p>
<h2>Tumore</h2>
<p>Neueren Studien zufolge steigt die allgemeine Wahrscheinlichkeit, an einem Tumor zu erkranken, durch eine Ovarektomie leicht an. So ist bei bestimmten Rassen das Risiko für sehr seltene Tumoren leicht erhöht, wie zum Beispiel für Hämangiosarkome des Herzens und der Milz beim Magyar Vizsla und beim Golden Retriever. Da die generelle Häufigkeit (Inzidenz) dieser Tumoren sowieso deutlich unter 1 % liegt, ist eine geringe Erhöhung dieses Risikos vertretbar. Denn demgebenüber steht das deutlich verminderte Risiko für Mammatumore, wenn vor der ersten Läufigkeit kastriert wird.</p>
<h2>Gelenkveränderungen</h2>
<p>Neueren Studien zufolge konnten bei Labrador und Golden Retriever eine Häufung an Gelenkerkrankungen nachgewiesen werden, wenn sie bei Kastration jünger als 6 Monate waren. Auch das Risiko für Kreuzbandrisse soll durch die Kastration leicht ansteigen. Ähnliches gilt für die Hüftgelenksdysplasie.</p>
<h2>Alternativen zur Kastration</h2>
<p>Die Hündinnen können mit Hormonen behandelt werden, um die Läufigkeit zu unterdrücken. Hierbei muss der Applikationszeitpunkt genau gewählt werden, um durch die Gestagen-Gabe keine Gebärmutterentzündung zu provozieren. Die hormonelle Läufigkeitsunterdrückung kann außerdem das Auftreten von Mammatumoren begünstigen. Auch hier gilt es individuell zu entscheiden, was das Beste für Ihr Tier ist. Wir beraten Sie gerne persönlich und individuell über diese Thematik.</p>
<p style="text-align: right;">07.06.2021</p>
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