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	<title>Dermatologie Archive - Tierarzt Dr. Busch Kleinmachnow</title>
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	<description>Aus Liebe zu Mensch und Tier</description>
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	<title>Dermatologie Archive - Tierarzt Dr. Busch Kleinmachnow</title>
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	<item>
		<title>Phovia Behandlung für Hunde und Katzen – moderne Lichttherapie in unserer Tierarztpraxis</title>
		<link>https://tierarzt-kleinmachnow.de/phovia</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tierarzt Kleinmachnow]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Aug 2025 15:45:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dermatologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Viele Hunde und Katzen leiden unter Hautproblemen – sei es durch Allergien, Infektionen, Verletzungen oder chronische Entzündungen. In unserer Tierarztpraxis bieten wir mit Phovia eine innovative Lichttherapie an, die die natürliche Hautheilung unterstützt und den Genesungsprozess Ihres Tieres beschleunigt. Was ist die Phovia Behandlung? Phovia ist ein speziell für Tiere entwickeltes Lichttherapiesystem, das sichtbares und [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Hunde und Katzen leiden unter Hautproblemen – sei es durch Allergien, Infektionen, Verletzungen oder chronische Entzündungen. In unserer Tierarztpraxis bieten wir mit Phovia eine innovative Lichttherapie an, die die natürliche Hautheilung unterstützt und den Genesungsprozess Ihres Tieres beschleunigt.</p>
<p><strong>Was ist die Phovia Behandlung?</strong><br />
Phovia ist ein speziell für Tiere entwickeltes Lichttherapiesystem, das sichtbares und unsichtbares Licht nutzt, um die Zellen der Haut zu aktivieren. Dabei wird ein spezielles Gel auf die betroffene Stelle aufgetragen und anschließend mit einem LED-Licht bestrahlt. Durch diese Kombination können Hautzellen schneller regenerieren, Entzündungen abklingen und Wunden besser verheilen.</p>
<p><strong>Vorteile der Phovia Lichttherapie für Hunde und Katzen</strong></p>
<p>•	Schmerzfreie Behandlung – vollkommen stressfrei für Ihr Tier<br />
•	Schnelle Wirkung – sichtbare Verbesserungen oft schon nach wenigen Anwendungen<br />
•	Breites Einsatzgebiet – bei akuten und chronischen Hautproblemen<br />
•	Natürliche Unterstützung – fördert die Selbstheilung und kann den Medikamenteneinsatz reduzieren</p>
<p><strong>Wann ist die Phovia Behandlung sinnvoll?</strong></p>
<p>Die Phovia Lichttherapie eignet sich für viele Hauterkrankungen bei Hunden und Katzen, z. B.:</p>
<p>•	Akute oder chronische Hautentzündungen<br />
•	Wundheilungsstörungen nach Verletzungen oder Operationen<br />
•	Hot Spots (nässende Ekzeme)<br />
•	Hautinfektionen und Abszesse<br />
•	Pododermatitis<br />
•	Ohrmuschelentzündungen<br />
•	Allergisch bedingte Hautentzündungen<br />
•	Chronische Hautprobleme</p>
<p><strong>Ablauf der Phovia Behandlung in unserer Tierarztpraxis</strong></p>
<p>Eine Sitzung dauert nur wenige Minuten. Die Phovia Behandlung für Hunde und Katzen ist sanft, schmerzfrei und wird von den Tieren in der Regel sehr gut angenommen. Je nach Erkrankung können mehrere Sitzungen im Abstand einer Woche erforderlich sein. Wir erstellen für jeden Patienten einen individuellen Behandlungsplan.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Mit der Phovia Lichttherapie steht uns eine moderne, effektive und schonende Behandlungsmethode zur Verfügung, die die Hautgesundheit von Hund und Katze nachhaltig verbessern kann.</p>
<p>👉 Vereinbaren Sie gerne einen Termin in unserer Praxis, um zu besprechen, ob die Phovia Behandlung auch für Ihr Tier geeignet ist!</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Symmetrische lupoide Onychodystrophie (SLO)</title>
		<link>https://tierarzt-kleinmachnow.de/slo</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tierarzt Kleinmachnow]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Mar 2024 12:33:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dermatologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die symmetrische lupoide Onychodystrophie (SLO) ist ein Krankheitsbild bei Hunden, das zu schweren Krallenveränderungen &#38; Krallenverlust führen kann. Die Ursachen sind nicht vollständig geklärt. Immunmediierte Faktoren, Allergien (CAD), Futtermittelunverträglichkeiten &#38; eine gen. Veranlagung werden als Auslöser vermutet. Die Erkrankung tritt gehäuft beim Rhodesian Ridgeback, Bearded Collie, Dt. Schäferhund &#38; Settern auf. Die ersten Veränderungen beginnen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die symmetrische lupoide Onychodystrophie (SLO) ist ein Krankheitsbild bei Hunden, das zu schweren Krallenveränderungen &amp; Krallenverlust führen kann. Die Ursachen sind nicht vollständig geklärt. Immunmediierte Faktoren, Allergien (CAD), Futtermittelunverträglichkeiten &amp; eine gen. Veranlagung werden als Auslöser vermutet. Die Erkrankung tritt gehäuft beim Rhodesian Ridgeback, Bearded Collie, Dt. Schäferhund &amp; Settern auf.</p>
<p>Die ersten Veränderungen beginnen meist an 1-2 Krallen und breiten sich im Laufe von Wochen &amp; Monaten auf alle Pfoten aus. Die Krallen werden spröde &amp; brüchig und fallen möglicherweise von alleine aus. Krallenbettentzündungen treten oftmals als begleitende Sekundärinfektionen auf. Weitere dermatologische Veränderungen bleiben normalerweise aus.</p>
<p>Die Symptome umfassen vermehrtes Lecken an den Pfoten und Schmerzen durch den Verlust der Krallen.<br />
Damit geht eine Lauf- &amp; Bewegungsunlust einher.</p>
<p>Die Diagnose der SLO erfordert eine gründliche Anamnese und den Ausschluss anderer Ursachen, wie z.B. Dermatomykosen, Infektionserkrankungen wie Leishmaniose, Mineralstoffmangel oder andere immunmediierte Erkrankungen. Zur eindeutigen Diagnosestellung ist die histopathologische Untersuchung einer Kralle inkl des 3. Zehengliedes (Phalanx III) mit angrenzendem Gewebe erforderlich. Dafür muss entweder einer Kralle amputiert oder eine Stanzbiopsie nach Müller/Olivry durchgeführt werden.</p>
<p>Die Therapie kombiniert lokale &amp; systemische Ansätze, einschließlich hochdosierte Omega-3-Fettsäuren, Schmerzmittel, Antibiotika, B-Vitamine, E-Vitamin &amp; Immunsuppressiva.</p>
<p>In der Junghundphase sollte eine übermäßigen körperliche Belastung vermieden werden, um eine zu starke mechanische Irritation der Krallenbereiche zu vermeiden.</p>
<p>Die sich in Ablösung befindenden Krallen müssen häufig in Sedierung oder Kurznarkose entfernt werden. Eine regelmäßige Krallenpflege inkl. Pediküre ist ebenfalls sehr wichtig.</p>
<p>Die Prognose ist eher vorsichtig zu stellen. Von erfolgreichem Abklingen der Symptome nach Futtermittelumstellung wird berichtet. In den meisten Fällen erfordert die SLO aber eine lebenslange, regelmäßig angepasste Therapie mit möglichen Rückfällen.</p>
<p>Die Besitzer müssen Geduld &amp; viel Mitarbeit aufbringen und die finanzielle Belastung ist leider nicht unerheblich. Dennoch: Die Lebensqualität des Hundes kann mit all diesen Maßnahmen deutlich verbessert werden. Es lohnt sich!</p>
<p><img decoding="async" src="https://tierarzt-kleinmachnow.de/wp-content/uploads/2024/03/17.03.2023-Krallen-rotated-e1709901794180.jpg" width="375px" /> <img decoding="async" src="https://tierarzt-kleinmachnow.de/wp-content/uploads/2024/03/IMG-20230308-WA0005.jpg" width="400px" /></p>
<p style="text-align: right;">08.03.2024</p>
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		<item>
		<title>Sebadenitis</title>
		<link>https://tierarzt-kleinmachnow.de/sebadenitis</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tierarzt Kleinmachnow]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Mar 2024 10:52:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dermatologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Sebadenitis ist eine Erkrankung der Talgdrüsen der Haut, die bei Hunden und ganz selten auch bei Katzen zu finden ist. Die Talgdrüsen sind verändert und die Talgproduktion ist vermindert, was zu dicken Schuppen und sog. follikulären Manschetten führen kann. Dabei erscheinen die Haare verklumpt und durch eine Art Kruste miteinander verklebt zu sein. Die Läsionen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://tierarzt-kleinmachnow.de/sebadenitis">Sebadenitis</a> erschien zuerst auf <a href="https://tierarzt-kleinmachnow.de">Tierarzt Dr. Busch Kleinmachnow</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Sebadenitis ist eine Erkrankung der Talgdrüsen der Haut, die bei Hunden und ganz selten auch bei Katzen zu finden ist. Die Talgdrüsen sind verändert und die Talgproduktion ist vermindert, was zu dicken Schuppen und sog. follikulären Manschetten führen kann. Dabei erscheinen die Haare verklumpt und durch eine Art Kruste miteinander verklebt zu sein. Die Läsionen sind oft symmetrisch. Sie betreffen vor allem den dorsalen Teil des Rumpfes, den Kopf, die Ohrmuscheln und den Schwanz. Ein Befall des gesamten Körpers ist ebenfalls möglich.</p>
<p><strong>Die Läsionen äußern sich in Form von:</strong><br />
• Schlechter Fellqualität, wie beispielsweise trockenem, dünnen und brüchigem Haar<br />
• An der Haut haftenden Schuppen, die die Haare umschließen (Follikelmanschetten).<br />
• Fehlenden bzw. schuppigen Haaren am Schwanz, ein sog. Rattenschwanz.<br />
• Ringförmige Plaques, verbunden mit haarlosen Stellen (Alopezie)<br />
• einer begleitenden bakteriellen Infektion der Haut (Pyodermie)<br />
• Die Ursachen dieser Erkrankung sind ungeklärt. Er werden folgende Hypothesen diskutiert:<br />
• Genetische rassebedingte Entwicklungsstörung der Talgdrüsen (z.B. Akitu Inu und Pudel).<br />
• Autoimmunbedingte Zerstörung der Talgdrüsen<br />
• Störung des Stoffwechsels der Hautfette</p>
<p><strong>Wie wird eine Sebadenitis diagnostiziert?</strong><br />
Da die Sebadenitis relativ selten vorkommt, ist der Leidensweg oft lang, bis eine endgültige Diagnose gestellt werden kann. In dem vorliegenden Praxisfall wurde erst einmal eine Allergie vermutet, bevor die Hündin bei uns vorstellig wurde. Wegen des typischen klinischen Erscheinungsbildes der Haut unseres Patienten haben wir mehrere Hautbiopsien entnommen, um eine endgültige Diagnose stellen zu können. Denn es gibt Hauterkrankungen mit ähnlichen Hautveränderungen, die ausgeschlossen werden müssen.</p>
<p>Die Hautbiopsie ermöglicht eine Analyse der Hautstrukturen und zeigt eine Hyperkeratose (zu üppige Hornschicht), eine auf die Talgdrüsen ausgerichtete Entzündung oder eine Atrophie, wobei die Talgdrüsen manchmal ganz verschwinden.</p>
<p><strong>Behandlung</strong><br />
Die Erkrankung ist zwar nicht heilbar, lässt sich aber durch ein konsequentes medizinisches Management sehr gut in den Griff bekommen. Daher sollte die Behandlung möglichst einfach, langfristig und dauerhaft durchführbar sein.</p>
<p>Eine Kombination von lokalen und systemischen (oralen) Behandlungen erzielt die besten Erfolge. Das Ziel der Behandlung liegt darin, die Barrierefunktion der Haut wieder herzustellen. Dazu gehören das Entfernen übermäßiger Schuppen, die Prävention sekundärer Infektionen, sowie die Verbesserung der Fellqualität und die Förderung des Nachwachsens der Haare.</p>
<p><strong>Dazu gehören:</strong></p>
<p>• Antiseborrhoische Shampoos, die hauptsächlich auf die Schuppen und Follikelhülsen wirken.<br />
• Phytosphingosine als Spray- oder Spot-On-Anwendungen, wie z.B. Allerderm spot on oder Douxo Seb Spot on<br />
• Ölbäder<br />
• Feuchtigkeitsspendende Mittel (Phytosphingosine als Spray- oder Spot-On-Anwendungen, wie z.B. Allerderm spot on oder Douxo Seb Spot on)<br />
• Immunmodulatoren (Ciclosporin)<br />
• Qualitativ hochwertige Ernährung, die reich an essentiellen Fettsäuren (EFA) ist, oder Ergänzung mit EFA.<br />
• (Vitamin A)</p>
<p>In unserem Fall hat sich die Haut schnell gebessert, dank der guten Mitarbeit der Besitzerin.</p>
<p><img decoding="async" src="https://tierarzt-kleinmachnow.de/wp-content/uploads/2024/03/Erstvorstellung.jpg" align="left" /></p>
<p>Erstvorstellung am 14.07.2023</p>
<p><img decoding="async" src="https://tierarzt-kleinmachnow.de/wp-content/uploads/2024/03/Zweitvorstellung.jpg" align="left" /></p>
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<p>Zweitvorstellung am 31.07.2023</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Der kahle Bauch</title>
		<link>https://tierarzt-kleinmachnow.de/der-kahle-bauch</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tierarzt Kleinmachnow]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Mar 2024 10:16:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dermatologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die symmetrische selbstinduzierte Alopezie ist eine Haarlosigkeit, die durch das exzessive Belecken von Bauch und Beinen entsteht. Sie kann mit Juckreiz verbunden sein. Die häufigsten Ursachen hierfür sind folgende: Allergien (Futtermittel-, Umwelt- oder Flohspeichel) Flöhe oder andere Ektoparasiten Bakterielle Infektionen Pilzinfektionen Verhaltensstörungen und Stress (Ausschlussdiagnose) Schmerzen (Blasenentzündung, Rückenschmerzen) Was man bei Haarlosigkeit von Katzen tun [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die symmetrische selbstinduzierte Alopezie ist eine Haarlosigkeit, die durch das exzessive Belecken von Bauch und Beinen entsteht. Sie kann mit Juckreiz verbunden sein.</p>
<p><strong>Die häufigsten Ursachen hierfür sind folgende:</strong></p>
<ul>
<li>Allergien (Futtermittel-, Umwelt- oder Flohspeichel)</li>
<li>Flöhe oder andere Ektoparasiten</li>
<li>Bakterielle Infektionen</li>
<li>Pilzinfektionen</li>
<li>Verhaltensstörungen und Stress (Ausschlussdiagnose)</li>
<li>Schmerzen (Blasenentzündung, Rückenschmerzen)</li>
</ul>
<p><strong>Was man bei Haarlosigkeit von Katzen tun kann:</strong></p>
<p>Bitte gehen Sie zur Abklärung zum Tierarzt und stellen Sie sich im Vorfeld folgende Fragen:</p>
<ul>
<li>Ist nur der Bauch kahl, oder sind auch andere Stellen betroffen?</li>
<li>Liegt eine Hypotrichose (weniger Haare) oder eine Alopezie (Haarlosigkeit) vor?</li>
<li>Fallen die Haare aus, brechen sie ab, wird heimlich oder öffentlich das Fell geleckt oder wachsen die Haare gar nicht nach?</li>
<li>Ist der Prozess entzündlich oder nicht entzündlich?</li>
<li>Gab es stressreiche Ereignisse in der Vergangenheit? (Revierkämpfe, Umzüge, etc.)</li>
<li>Eine allergische Aufarbeitung ist ebenfalls sehr wichtig. Dafür könntet Ihr Tagebuch führen, um eine Saisonalität des Geschehens (bei Umweltallergien) oder Chronizität (bei Futtermittelallergien) sicher gegeneinander abgrenzen zu können.</li>
<li>Eine Umgebung, die nicht für die Katze geeignet ist, kann zu einer Verstärkung des Pflegeverhaltens führen und in einer Stereotypie enden, also einer sich wiederholenden Verhaltensweise, die als Indikator für schlechtes Wohlergehen zu betrachten ist.</li>
</ul>
<p><strong>Diagnostik:</strong></p>
<ul>
<li>Zur Diagnostik sollten die Haare unter dem Mikroskop untersucht werden (=Trichogramm)</li>
<li>Ein Hautgeschabsel und eine anschließende zytologische Untersuchung kann Hinweise auf Infektionen und Milbenbefall geben.</li>
<li>Mit der Ansicht des Fells mittels der sog. Woodschen Lampe können ggf. Hautpilze nachgewiesen werden. Auch eine Dermatophyten Diagnostik mittels PCR ist ggf. angebracht.</li>
</ul>
<p><strong>Fazit:</strong></p>
<ol>
<li>Sie sehen, die Liste der möglichen Auslöser ist lang.</li>
<li>Bitte erwarten Sie keine Wunderheilung. Auch eine Kombination mehrerer Ursachen ist denkbar.</li>
<li>Lassen Sie sich auf Diagnostik ein und lassen Sie uns Schritt für Schritt systematisch vorgehen.</li>
<li>Möglicherweise müssen Medikamente gegeben, das Futter gewechselt und Umgebungsfaktoren geändert werden. Aber bitte haben Sie Geduld. Es lohnt sich. Für Sie und Ihre Katze.</li>
</ol>
<p style="text-align: right;">01.03.2024</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Pododermatitis beim Hund</title>
		<link>https://tierarzt-kleinmachnow.de/pododermatitis-beim-hund</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tierarzt Kleinmachnow]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Jun 2023 19:30:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dermatologie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://tierarzt-kleinmachnow.de/?p=3860</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wenn die Hundepfoten entzündet sind, spricht man allgemein von einer Pododermatitis. Der Begriff leitet sich ab von „Podo“ wie Füße und „Dermatitis“ wie Hautentzündung. Die Veränderungen an den Pfoten können entweder den Bereich zwischen den Zehen, die Ballen, die Krallen oder eine Kombinationen hieraus betreffen. Bei manchen Hauterkrankungen treten außerdem zusätzlich Hautveränderungen im Gesicht, an [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn die Hundepfoten entzündet sind, spricht man allgemein von einer Pododermatitis. Der Begriff leitet sich ab von „Podo“ wie Füße und „Dermatitis“ wie Hautentzündung.</p>
<p>Die Veränderungen an den Pfoten können entweder den Bereich zwischen den Zehen, die Ballen, die Krallen oder eine Kombinationen hieraus betreffen. Bei manchen Hauterkrankungen treten außerdem zusätzlich Hautveränderungen im Gesicht, an den Ohren, der Nase oder an der Rutenunterseite auf.</p>
<p>An diesen Krankheitsanzeichen (Symptomen) bemerkt Ihr, dass eine Pododermatitis vorliegt:</p>
<p>Zwischen den Zehen:</p>
<ul>
<li>Juckreiz</li>
<li>Belecken und Beknabbern der Pfoten</li>
<li>rostbraune Verfärbung des Fells</li>
<li>Hautrötungen</li>
<li>Nässende Ekzeme</li>
<li>Tiefe lokalisierte Entzündungen (interdigitale Furunkulose)</li>
<li>Schwellungen zwischen den Zehen</li>
</ul>
<p>An den Krallen:</p>
<ul>
<li>Krallenbettveränderungen</li>
<li>Spröde, abbrechende oder deformierte Krallen</li>
<li>Krallenverlust an einer oder mehreren Krallen</li>
</ul>
<p>An den Ballen:</p>
<ul>
<li>Verhornungsstörungen</li>
<li>Verdickung der Hornschicht (Hyperkeratose)</li>
<li>runde, wie ausgestanzt wirkende Defekte</li>
<li>Krusten und Fisteln</li>
<li>schwere Wunden und Schmerzen, die zu Lahmheit führen können.</li>
</ul>
<p>Für eine genaue Diagnose stellen wir Euch viele Fragen, um einen ausführlichen Vorbericht zu erheben.</p>
<ul>
<li>Auslandsaufenthalte</li>
<li>familiäre Disposition, Alter und Rasse</li>
<li>Fütterung und Haltungsbedingungen</li>
</ul>
<p>Dann führen wir eine allgemeine klinische Untersuchung des Hundes und eine gründliche Untersuchung der Pfoten durch. Anschließend leiten wir meistens weiterführende diagnostische Maßnahmen ein, um die Krankheitsursache zu finden. Dazu können gehören :</p>
<ul>
<li>Hautabklatsch (u.a. per Tesafilm)</li>
<li>Hautgeschabsel (tief oder oberflächlich)</li>
<li>Zytologie (mikroskopische Untersuchung der Hautzellen)</li>
<li>FNA (Feinnadelaspiration)</li>
<li>Trichogramm (Untersuchung der Haare)</li>
<li>Kulturelle Untersuchung der Erreger</li>
<li>Biopsie (histopathologische Untersuchung des Gewebes)</li>
<li>Blutuntersuchungen</li>
<li>Röntgenaufnahmen</li>
</ul>
<p>Häufigste Ursachen für Pfotenentzündungen sind Allergien, Infektionen mit Bakterien, Hefepilzen oder Parasiten und Fremdkörper (Grannen). Seltener kommen Reisekrankheiten (Leishmaniose), rassenbedingte Erkrankungen (SLO bei Rhodesien Ridgeback), Tumoren, andere allgemeine Krankheiten (hepatokutanes Syndrom) oder Autoimmunerkranungen (Pemphigus foliaceus) vor.</p>
<p><strong>Anbei eine Liste möglicher Ursachen für Pfotenerkrankungen:</strong></p>
<p>Zwischenzehenbereich</p>
<ul>
<li>Allergien und Futtermittelunverträglichkeiten</li>
<li>Parasitenbefall, z.B. Demodexmilbe</li>
<li>Verletzungen und Fremdkörper, wie beispielsweise Grannen</li>
<li>Schildrüsenunterfunktion</li>
<li>Hefepilze (Malassezien)</li>
<li>oberflächliche und tiefe bakterielle Infektionen der Haut (Kokken)</li>
<li>Neoplasien wie Mastzelltumore oder Histiozytome</li>
<li>Sonderfall idiopathische, sterile, interdigitale Pyogranulome“ . Diese entzündungsbedingten, knötchenartigen Gewebszubildungen zwischen den Zehen perstistieren nicht selten nach abgeheilter interdigitaler Furunkulose und bilden sich als immunvermittelte Reaktion auf Reste von Haarfollikelteilen, freie Fettsäuren, Cholesterol etc.</li>
</ul>
<p>Ballen:</p>
<ul>
<li>Pemphigus foliaceus</li>
<li>hereditäre Hyperkeratose</li>
<li>Zink-reaktive Dermatose</li>
<li>hepatokutanes Syndrom</li>
<li>kutane Vaskulitis des Jack Russel Terriers</li>
<li>Leishmaniose</li>
<li>Systemischer Lupus erythematodes (SLE)</li>
<li>Dermatomyositis</li>
<li>Split Paw Pad Disease</li>
</ul>
<p>Krallen:</p>
<ul>
<li>Onychomykose (Pilzinfektion der Krallen durch Trichophyton mentagrophytes, sehr selten)</li>
<li>Symmetrische lupoide Onychodystrophie (SLO)</li>
<li>Vaskulitis</li>
<li>Leishmaniose</li>
<li>Systemischer Lupus erythematodes (SLE)</li>
<li>Dermatomyositis</li>
<li>Trauma</li>
<li>Neoplasie (unguales Plattenepithelkarzinom, malignes Melanom).</li>
</ul>
<p><strong>Behandlung</strong>:</p>
<p>Je nach Ursache und Schweregrad der Pododermatitis sieht die Behandlung unterschiedlich aus. In den meisten Fällen wird eine Kombination aus medizinischen Maßnahmen und Veränderungen der Haltungsbedingungen empfohlen.</p>
<p>Die medizinische Behandlung kann topische (äußerlich anzuwendende) und systemische (innerlich anzuwendende) Medikamente umfassen, um Infektionen und Parasiten zu bekämpfen und Entzündungen zu reduzieren. Darüber hinaus kann ein Pfotenverband und eine Schmerztherapie erforderlich sein, um den Hund während der Heilungsphase zu unterstützen. In manchen Fällen sind Prednisolon oder andere Immunsuppressiva nötig, um den Juckreiz an den Pfoten zu lindern.</p>
<p>Bei Allergikern ist eine Umstellung auf ein hypoallergenes Futter, eine Eliminationsdiät und/oder eine Desensibilisierung anzuraten.</p>
<p>Um Pfotenentzündungen zu vermeiden oder zu reduzieren, kann eine verbesserte Pflege der Pfoten, wie z.B. regelmäßiges Waschen und Trocknen, die Verwendung von Hautreinigungstüchern, Pfotenbalsam oder das Tragen von Hundeschuhen beitragen. Darüber hinaus kann eine Gewichtsabnahme bei übergewichtigen Hunden helfen, den Druck auf die Pfoten zu reduzieren und das Risiko von Pododermatitis zu verringern.</p>
<p>Bei allgemeinen Grunderkrankungen, wie beispielsweise einer Schilddrüsenunterfunktion, wird eine Substitution mit Schilddrüsenhormonen (Thyroxin) eingeleitet.</p>
<p>Insgesamt ist Pododermatitis eine schmerzhafte und häufig chronische Erkrankung, die das Wohlbefinden des Hundes stark beeinträchtigen kann und die unbedingt tiermedizinisch abgeklärt werden wollte. Da es ein großes Spektrum an möglichen Ursachen gibt, ist es eine genaue Diagnostik sehr wichtig, um die richtige Behandlung durchzuführen. Aus Liebe zu Mensch und Tier.</p>
<p style="text-align: right;">04.06.2023</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://tierarzt-kleinmachnow.de/pododermatitis-beim-hund">Pododermatitis beim Hund</a> erschien zuerst auf <a href="https://tierarzt-kleinmachnow.de">Tierarzt Dr. Busch Kleinmachnow</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Atopische Dermatitis und Futter&#173;mittelallergie</title>
		<link>https://tierarzt-kleinmachnow.de/atopische-dermatitis-und-futtermittelallergie</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[davidpersin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Jul 2021 12:06:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dermatologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Futtermittelallergie ist eine immunologisch-allergische Reaktion auf ein bestimmtes Protein in der Ernährung. Daneben werden auch Intoleranzen auf Futtermittel beobachtet, die klinisch den allergischen Reaktionen ähneln, aber ohne Beteiligung des Immunsystems ablaufen. Eine Umweltallergie bzw. canine atopische Dermatitis ist eine immunologisch-allergische Reaktion auf Umweltallergene, wie z.B. Pollen von Bäumen, Gräsern und Kräutern, Hausstaub- und Vorratsmilben sowie Schimmelpilzsporen. Dabei [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine <strong>Futtermittelallergie</strong> ist eine immunologisch-allergische Reaktion auf ein bestimmtes Protein in der Ernährung. Daneben werden auch Intoleranzen auf Futtermittel beobachtet, die klinisch den allergischen Reaktionen ähneln, aber ohne Beteiligung des Immunsystems ablaufen.</p>
<p>Eine <strong>Umweltallergie</strong> bzw. <strong>canine atopische Dermatitis</strong> ist eine immunologisch-allergische Reaktion auf Umweltallergene, wie z.B. Pollen von Bäumen, Gräsern und Kräutern, Hausstaub- und Vorratsmilben sowie Schimmelpilzsporen. Dabei sind hohe IgE-Antikörper &#8211; Spiegel messbar.</p>
<h2><strong>Vorkommen:</strong></h2>
<p>Die Häufigkeit von Allergien beim Hund steigt kontinuierlich an und liegt bei Hunden westlicher Länder bei 10–15 %. Davon verteilen sich ca. 70 % auf Umweltallergien, ca. 15 &#8211; 30 % auf Futtermittelallergien.</p>
<p>Je nach der Ursache der Allergie sind die Symptome anfänglich nur im Frühjahr (Bäume), Sommer (Gräser) oder ganzjährig ein Problem (Staubmilben). Oft wird die Erkrankung jedes Jahr schlimmer und die Problemdauer länger, die meisten Hunde sind nach einigen Jahren ganzjährig betroffen.</p>
<h2><strong>Rassendisposition:</strong><strong> </strong></h2>
<p>Terrier, Retriever, Deutscher Schäferhund, Dalmatiner, Boxer, Mops, Magyar Vizsla, Shih-Tzu,  und Lhasa Apso.</p>
<h2><strong>Symptome:</strong></h2>
<p>Das wichtigste Symptom ist der Juckreiz, der ganzjährig oder saisonal auftritt. Die betroffenen Tiere kratzen sich vermehrt hinter den Ohren, unter den Achselhöhlen und am Bauch. Sie lecken und beißen sich die Pfoten, reiben sich verstärkt die Schnauze und Gesicht und scheuern sich am Po und After. In ca. 20 % der Fälle kommt es zu wiederkehrenden Ohrenentzündungen und um das Auge herum zeigen sich häufig Rötungen und bzw. oder Fellverlust.</p>
<p>In vielen Fällen ist die Haut an den betroffenen Stellen gerötet (Erythem) und hat Pusteln, der Juckreiz kann aber auch völlig ohne weitere Hautveränderungen auftreten. Bei den Futtermittelallergikern tritt häufig auch Durchfall als weiteres Symptom auf.</p>
<p>Wird der Juckreiz immer stärker, kratzen sich die Tiere die Haut auf und es kommt sekundär zu Verletzungen und Infektionen der Haut, verursacht durch Hefepilze und Bakterien. Dadurch verstärken sich die Symptome und es können Haarlosigkeit (Alopezie), schuppiges Fell, strenger Geruch, Pusteln oder Krusten, Hyperpigmentation, Leckgranulome, Hot Spots und verstärktes Schwitzen auftreten.</p>
<p>Die typischen Verteilungsmuster der allergischen Dermatitis des Hundes sind Gesicht, Augen, Ohren, Pfoten, Achsel, Leiste, ventral am Hals und ventral des Schwanzansatzes. Wenn Hautläsionen an den Beuge- und Streckseiten der Fußgelenke sowie an den dorsalen Zehenrücken  auftreten, gilt dies als charakteristisch für eine allergische Dermatitis.</p>
<h2><strong>Diagnose:</strong></h2>
<p>Die Diagnose „Atopische Dermatitis“ wird anhand der typischen Symptome und des Ausschlusses anderer juckender Erkrankungen gestellt.</p>
<p>Dazu gehört die mikroskopische Untersuchung der Hautveränderungen, um Parasitosen, wie beispielsweise Milbenbefall (Sarcoptes-Räude, Demodikose) sowie eine Malasseziendermatitis oder Pyodermie auszuschließen.</p>
<p>Flohbiss- und Futtermittelallergien können nur durch geeignete diagnostische Therapien abgeklärt werden, wie beispielsweise durch einen zuverlässigen Flohschutz oder eine sog. Eliminationsdiät. Letztere haben wir gesondert in einem weiteren Merkblatt beschrieben.</p>
<p>Es ist wichtig zu wissen, dass mit keinem Allergietest die Diagnose „Atopische Dermatitis“ gestellt werden kann, da auch gesunde Hunde oder Hunde mit anderen Erkrankungen erhöhte allergenspezifische IgE-Spiegel aufweisen. Wenn man einen Allergietest durchführt, dann nur mit dem Ziel, eine spezifische Behandlung in Form einer Desensibilisierung einzuleiten.</p>
<h2><strong>Therapie:</strong></h2>
<p>Weder die canine atopische Dermatitis noch die Futtermittelallergien sind heilbar, können aber mit geeigneten Methoden mehr oder weniger gut kontrolliert werden.</p>
<p>Die Behandlung einer <strong>Futtermittelallergie</strong> besteht in der Vermeidung des auslösenden Allergens, und zwar meist eines oder mehrerer tierischer Proteine, die die Symptome verursachen. In der Regel lassen sich hypoallergene Diäten finden, die entweder selbstgekocht werden oder aus dem Tierfutterhandel stammen. Generell sprechen Futtermittelallergiker schlechter auf Medikamente an als Umweltallergiker.</p>
<p>Die einzige Therapie, mit der die Ursache der caninen atopischen Dermatitis behandelt werden kann, ist die <strong>allergenspezifische Immunotherapie</strong>. Dafür wird dem Patienten Blut abgenommen, um die IgE Antikörpertiter gegen Umweltallergene und Futtermittel zu bestimmen. Basierend auf diesem Ergebnis wird eine auf den Patienten abgestimmte Allergenmenge in steigenden Dosen und Konzentrationen injiziert. Nach der Einleitungsphase wird die Erhaltungstherapie erreicht, welche meist monatlich verabreicht wird und  jahrelang, oft auch zeitlebens fortgeführt werden muss. Die Vorteile dieser Therapie ist das Verhindern weiterer Allergien, bei gutem Ansprechen eine langfristige Remission und kein Risiko von Langzeitnebenwirkungen.</p>
<p>Spätestens 1 Jahr nach Therapiebeginn kann abgeschätzt werden, ob die Immunisierung erfolgreich ist. Die langfristige Erfolgsrate liegt bei ca. 60–70 %. Bei 20 % der Patienten tritt nur eine geringfügige Verbesserung ein und bei weiteren 20 % hat die Behandlung keinerlei Effekt auf die Erkrankung.</p>
<h2><strong>Allgemeines Management:</strong><strong> </strong></h2>
<p>Unabhängig davon, ob die Immuntherapie anschlägt, gehören zum Management der atopischen Dermatitis viele weitere Maßnahmen.</p>
<p>Es gilt das sogenannte <strong>Schwellenwertprinzip.</strong> Dabei werden verschiedene Therapien kombiniert, um den Juckreiz unter der individuellen Schwelle zu halten, bei der es zum Juckreiz kommt.</p>
<p>Die Floh- und Insektenprophylaxe ist ein absolutes Muss. Denn selbst wenn keine Flöhe oder Insekten (wie Ameisen oder Mücken) auf dem Tier zu finden sind, kann ein einzelner Biss oder Stich die Dermatitis verschlimmern.</p>
<p>Außerdem wird eine <strong>allgemeine Allergenreduzierung</strong> durch Pollen u.a. empfohlen. Das kann durch Abduschen erreicht werden,  nachdem der Hund vom Spaziergang zurück in die Wohnung kommt. Praktikabel sind dabei auch mit kaltem Wasser getränkte Waschlappen oder Feuchttücher, um die Allergene von der Haut zu entfernen. Neuerdings werden auch für unsere Haustiere Sprays angeboten, die ursprünglich in der Humanmedizin Anwendung fanden und die die Anzahl der Hausstaubmilben im Innenraum reduzieren.</p>
<p>Häufiges <strong>Shampoonieren</strong> des Allergikers mit medizinischen Shampoos bis zu mehrfach wöchentlich ist ebenfalls eine wichtige Maßnahme. Damit werden Hautbakterien und Malassezien reduziert, die sich häufig auf der Haut befinden und ebenfalls Juckreiz auslösen können.</p>
<p><strong>Ohrentzündungen </strong>sollte regelmäßig durch Reinigung der Ohren vorgebeugt werden. Liegt bereits eine Otitis vor, muss diese konsequent behandelt werden. Rezidive sind häufig. Siehe auch unter Otitis in unserem Blog.</p>
<h2><strong>Spezifische Medikation:</strong><strong> </strong></h2>
<p>Falls diese allgemeinen Maßnahmen gegen den Pruritus nicht ausreichen, empfehlen wir den Einsatz entzündungshemmender und juckreizstillender Medikamente:</p>
<ul>
<li><strong>Kortison, z.B. Prednisolon,</strong> das in einer Anfangsdosis von 1 mg/kg/d, später 0,5 mg/ kg alle 2 Tage in Tablettenform verabreicht werden kann. Eine weitere Dosisreduzierung wird angestrebt, wenn eine lebenslange Therapie notwendig ist. Sie sollte entsprechend der klinischen Symptome angepasst werden.</li>
<li><strong>Cicolosporine (Atopica oder Sporimmune), </strong>die meist als Weichkapseln oder in flüssiger Form zum Eingeben erhältlich sind. Die Dosierung beträgt 5 mg/ kg und wird anfangs täglich verabreicht. Bei Besserung der Symptome können die Ciclosporine in einer  Erhaltungsdosis alle 2, teils sogar nur alle 3 &#8211; 4 Tage verabreicht werden.  Die Behandlungsfrequenz sollte entsprechend der klinischen Bewertung festgelegt werden.</li>
<li><strong>Januskinase-Inhibitoren, </strong>wie beispielsweise <strong>Apoquel.</strong> Die empfohlene Initial-Dosierung beträgt 0,4 bis 0,6 mg Oclacitinib / kg Körpergewicht zur oralen Gabe, zweimal täglich für bis zu 14 Tage. Für die Erhaltungs-Therapie sollte die gleiche Dosierung (0,4 bis 0,6 mg Oclacitinib / kg Körpergewicht) dann nur noch einmal am Tag verabreicht werden. Eine langfristige Erhaltungstherapie, falls erforderlich, sollte auf einer individuellen Nutzen-Risiko-Abwägung basieren. Diese Tabletten können mit oder ohne Futter verabreicht werden.</li>
<li><strong>Lokivetmab</strong> ist im Gegensatz zu den anderen Medikamenten eine Injektionslösung und ist bekannt unter dem Handelsnamen <strong>Cytopoint. </strong>Dabei handelt es sich um caninisierte monoklonale Antikörper, die in einer empfohlenen Mindestdosis 1 mg/kg Körpergewicht einmal monatlich injiziert werden.  Die Notwendigkeit einer wiederholten oder längerfristigen Behandlung bei Hunden mit allergischer Dermatitis sollte an den Bedarf des einzelnen Patienten angepasst werden. Falls nach der 2. Injektion keine Besserung eintritt, sollte ein anderes Präparat eingesetzt werden.</li>
<li><strong>Antihistaminika</strong> helfen nur bedingt bei ca. 20 % der atopischen Patienten, so dass sie eine untergeordnete Rolle einnehmen. Die unterschiedlichen, in der Humanmedizin gängigen Medikamente können durchaus ausprobiert werden. Die Dosierungen sind wie folgt:</li>
<li>Dichlorpheniramin  0,2–0,4 mg/kg 2 ×/d,</li>
<li>Diphenhydramin 2–4 mg/kg 2–3 ×/d</li>
<li>Hydroxyzin 2(–6) mg/kg 3 ×/d</li>
<li>Cetirizin (0,5–)1 mg/kg 1 ×/d</li>
<li>Loratadin 0,5–1 mg/kg 1 ×/d</li>
<li><strong>Antibiotika </strong>müssen für einen mehrwöchigen Zeitraum verabreicht werden, wenn eine bakterielle Infektion der Haut vorliegt. Je nach individuellem Fall werden Cefalexin, Amoxicillin/Clavulansäure bzw. Fluorchinolone (Enrofloxacin)u.a. eingesetzt. Bei letztgenanntem Präparat wäre ein bakterielle Untersuchung der Haut inklusive Antibiogramm erforderlich.</li>
</ul>
<p>Häufig muss die Therapie individuell abgestimmt werden und evtl. aus mehreren Präparaten kombiniert werden.  Langfristig wird eine Medikation angestrebt, die wenig Nebenwirkungen hat. Daher versuchen wir, den Einsatz von Kortison zu vermeiden bzw. wenn es unverzichtbar in der Therapie ist, in der niedrigsten Dosis oder nur über einen kurzen Zeitraum einzusetzen. Alles, was einen Kortison-sparenden Effekt hat, wird bevorzugt angewendet.</p>
<p><strong>Wir unterstützen Sie gerne bei der Wahl einer auf Ihr Tier maßgeschneiderte Therapie. Bitte füllen Sie dazu unseren <a href="https://tierarzt-kleinmachnow.de/hautpatienten-anamnesebogen">Hautanamnesebogen</a> gewissenhaft aus: <a href="https://tierarzt-kleinmachnow.de/hautpatienten-anamnesebogen">Klick.</a> </strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: right;">16.07.2021</p>
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		<title>Haut&#173;erkrankungen und Allergien</title>
		<link>https://tierarzt-kleinmachnow.de/haut-und-allergiediagnostik</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[davidpersin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 May 2021 21:44:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dermatologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hunde und Katzen, die sich ständig kratzen, lecken oder beißen – viele Tierbesitzer kennen die Symptome nur zur Genüge und leiden mit ihrem Haustier mit. Selbst wenn die Erkrankungen selten lebensbedrohlich sind, beinträchtigen sie den Alltag mit dem Haustier doch erheblich. Um Ihnen und Ihrem Tier langfristig weiterhelfen zu können, müssen wir die Ursache der [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Hunde und Katzen, die sich ständig kratzen, lecken oder beißen – viele Tierbesitzer kennen die Symptome nur zur Genüge und leiden mit ihrem Haustier mit. Selbst wenn die Erkrankungen selten lebensbedrohlich sind, beinträchtigen sie den Alltag mit dem Haustier doch erheblich. Um Ihnen und Ihrem Tier langfristig weiterhelfen zu können, müssen wir die Ursache der Hauterkrankung herausfinden, was eine nicht unerhebliche Herausforderung ist. Denn die Krankheitssymptome können trotz unterschiedlichster Ursache sehr ähnlich sein. So ist in der Dermatologie eine exakte Diagnostik besonders wichtig.</p>
<h2>Anamnese</h2>
<p>Eine sorgfältige Anamnese mit genauer Überprüfung der Lebenssituation des Tieres einschließlich vorheriger Auslandsaufenthalte ist von großer Bedeutung in der Dermatologie. Die Leishmaniose beispielsweise ist eine Reisekrankheit, die Hunde aus dem Mittelmeerraum einschleppen können. Sie kann Hautläsionen hervorrufen. Die Frage, ob Kontakt zu anderen Tieren besteht, ist bei der Flohstichallergie von großer Wichtigkeit. So können wir die Infektionsquellen finden und die Behandlung darauf abzustimmen. Bei Allergien spielt zusätzlich die Vererbung eine große Rolle. Mops und Französische Bulldogge sind zurzeit besonders beliebt. Sie sind allerdings auch sehr allergieempfindlich. Bei diesen Rassen häufen sich die Hauterkrankungen.</p>
<h2>Symptome</h2>
<p>Die Anzeichen für eine Hauterkrankung sind vielfältig und je nach Ursache völlig verschieden. Dennoch ist Juckreiz, insbesondere an Pfoten, Ohren und Innenschenkeln, eines der häufigsten Symptome in der Dermatologie. Auch Hautrötungen, Ekzeme, Pusteln, Furunkeln, Akne, Schuppenbildung, Haarausfall, dunkle Hautverfärbungen am Bauch, Alopezie in den Flanken, Haarlosigkeit um die Augen und kahle Ohrränder kommen beim Hautpatienten häufig vor.<br />
Die Lokalisation der Symptome kann sehr zielführend bei der Diagnostik sein. Bei Entzündungen des äußeren Gehörganges und der Ohrmuschel (<a href="https://tierarzt-kleinmachnow.de/otitis-externa">Otitis externa</a>) müssen wir als Ursache immer an die Futtermittelallergie denken.<br />
Auch das Alter spielt eine Rolle. Bei Jungtieren kommt es auf Grund des wenig ausgereiften Immunsystems nicht selten zu einer eitrigen Infektion der Haut, bei der sich eitergefüllte Pusteln mit rotem Saum insbesondere am Unterbauch bilden. Die Erkrankung wird auch oberflächliche Staphylokokken – Dermatitis oder Impetigo genannt. Gerade bei älteren Hunden muss man bei Hautveränderungen an mögliche Erkrankungen der inneren Organe denken, wie z.B. beim hepatokutanen Syndrom. Es kann bei der Leberzirrhose auftreten.</p>
<p>Manche Haut-Erkrankungen sehen wir in unserer Praxis nur zu bestimmten Jahreszeiten. Oberflächliche Pyodermien, sog. Hot-Spots, treten insbesondere in den Sommermonaten als Reaktion auf Ektoparasiten oder andere allergische Geschehen auf. Dabei leckt der Hund auf Grund des quälenden Juckreizes einen Bereich der Haut so exzessiv, dass dieser stark nässt und bakteriell infiziert ist. Dann muss schnell gehandelt werden.</p>
<h2>Diagnostik</h2>
<p>In der Dermatologie stehen uns eine Reihe spezieller diagnostischer Verfahren zur Verfügung. Dazu gehören:</p>
<ul>
<li>Tesafilm-Abklatschpräparate</li>
<li>Trichogramme</li>
<li>Hautgeschabsel</li>
<li>Biopsien</li>
<li>Ohrtupfer</li>
<li>Zytologien</li>
<li>mikroskopische Untersuchungen</li>
<li>Pilzkulturen</li>
<li>Blutuntersuchungen</li>
</ul>
<p>Die meisten dieser Untersuchungen können wir in unserer Praxis durchführen. So haben wir schnell ein Ergebnis. Hautbiopsien und zytologische Präparate werden beim Pathologen untersucht und größere Blutuntersuchungen finden meistens in externen Laboren statt. Letztere geben wertvolle Hinweise auf organische Störungen und sind unerlässlich bei hormonellen Erkrankungen, wie z.B. beim Morbus Cushing oder bei Schilddrüsenerkrankungen.</p>
<h2>Allergie-Tests</h2>
<p>Wenn andere Hautkrankheiten als Ursache für den Juckreiz ausgeschlossen worden sind, können Allergietests (Blut- oder Hauttests) hilfreich sein. In Zusammenarbeit mit Spezial-Laboren kann es gelingen, anhand eines Allergietests die Substanzen zu identifizieren, auf die das Immunsystem allergisch reagiert. Allerdings sagt eine Reaktion im Allergietest nichts über die Stärke der Symptome aus, die dieser Stoff tatsächlich verursacht. Außerdem können noch zusätzliche Unverträglichkeiten bestehen. Trotzdem kann anhand der Reaktionsmuster auf verschiedene Allergene eine Hyposensibilisierung versucht werden, die je nach Angaben des Herstellers eine Erfolgsquote bis zu 80 % haben kann. Eine Hyposensibilisierung erfordert jedoch Durchhaltevermögen. Denn die Immuntherapie muss mehrere Jahre lang durchgeführt werden. Dabei werden dem Patienten einmal monatlich spezifische Allergen-Extrakte gespritzt.</p>
<h2>Eliminationsdiät</h2>
<p>Bei vermuteter Futtermittelallergie ist eine Ausschlussdiät der einzig zielführende Weg. Bei einer solchen Diät muss dem Tier ausschließlich ein Futter gegeben werden, das es vorher noch nie gefressen hat. Weiterhin sollte das Futter möglichst nur eine Kohlenhydratsorte und eine Sorte Fleisch enthalten. Es kann natürlich ebenso gut eine hydrolysierte Diät, d.h. hypoallergenes Futter aus dem Handel, für eine solche Eliminationsdiät eingesetzt werden. Egal, ob Sie sich für das Kochen oder eine Fertigdiät entscheiden, eines ist wichtig und die Grundlage für den Erfolg: Sie müssen durchhalten und dürfen nichts, wirklich gar nichts anderes als die Diät füttern. Auch Leckerlis sind nicht erlaubt. Erst nach 8 – 10 Wochen kann der Erfolg einer solchen Eliminationsdiät beurteilt werden. Ist der Patient symptomfrei, muss ein Provokationstest durchgeführt werden. Dabei wird ein Bestandteil des vorherigen Futters zugesetzt, von dem vermutet wird, dass der Hund darauf allergisch reagiert. Tritt dann eine Überempfindlichkeitsreaktion auf, haben Sie Gewissheit, dass eine Futtermittelallergie vorliegt.</p>
<h2>Therapie</h2>
<p>Unsere oberste Priorität liegt darin, die schlimmsten Symptome bei Ihrem Haustier zu lindern, wie z.B. den stark quälenden Juckreiz. Nichtdestotrotz ist es wenig zielführend, eine Therapie ohne Diagnose durchzuführen. Daher ist es in den meisten Fällen notwendig, nach und nach die diagnostischen Schritte abzuarbeiten, um langfristig Ihrem Tier zu helfen. Zusätzlich setzen wir in der Therapie dermatologischer Erkrankungen häufig medizinische Shampoos, Salben und essentielle Fettsäuren ein. All diese Präparate helfen, den Einsatz von Antibiotika und Kortikoiden zu reduzieren, wenn sie bei der Behandlung unumgänglich sind.</p>
<p><strong>Wir unterstützen Sie gerne bei der Wahl einer auf Ihr Tier maßgeschneiderte Therapie. Bitte füllen Sie dazu unseren <a href="https://tierarzt-kleinmachnow.de/hautpatienten-anamnesebogen">Hautanamnesebogen</a> gewissenhaft aus: <a href="https://tierarzt-kleinmachnow.de/hautpatienten-anamnesebogen">Klick.</a> </strong></p>
<p style="text-align: right;">29.05.2021</p>
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		<item>
		<title>Allergien und Eliminations&#173;diät</title>
		<link>https://tierarzt-kleinmachnow.de/allergien-und-eliminationsdiaet</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[davidpersin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 May 2021 17:03:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dermatologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ca. 30 bis 40 Prozent der Hunde mit allergischen Symptomen an der Haut sind Nahrungsmittelallergiker. Um die Diagnose „Futtermittelallergie“ stellen zu können, spielt die Ausschlussdiät eine wichtige Rolle. Denn mit ihr möchte man „ausschließen“, dass der Hund ein Futter bzw. Allergen erhält, auf das er allergisch reagiert. Mit den üblichen Haut- und Bluttests können zwar Aussagen zur [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ca. 30 bis 40 Prozent der Hunde mit allergischen Symptomen an der Haut sind Nahrungsmittelallergiker. Um die Diagnose „Futtermittelallergie“ stellen zu können, spielt<span class="Apple-converted-space"> </span>die Ausschlussdiät eine wichtige Rolle. Denn mit ihr möchte man „ausschließen“, dass der Hund ein Futter bzw. Allergen erhält, auf das er allergisch reagiert.<span class="Apple-converted-space"> </span>Mit den üblichen Haut- und Bluttests können zwar Aussagen zur Sensibilisierung, nicht jedoch zur klinischen Relevanz getroffen werden. Es ist daher also unmöglich, nur<span class="Apple-converted-space"> </span>aufgrund eines Allergietests den gesunden vom allergischen Hund zu unterscheiden. Somit ist die sog. Ausschlussdiät der einzige Weg, um beim Hund herauszufinden, ob und wogegen eine Futtermittelallergie besteht. Bevor man eine Ausschlussdiät beginnt, sollte<span class="Apple-converted-space"> </span>man sich darüber im Klaren sein, dass die Umsetzung absolute Konsequenz erfordert!!!<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Neben einer echten Allergie können unsere Patienten auch in ca. 30 &#8211; 40 Prozent der Fälle andere unerwünschte Reaktionen gegen Hundefutter zeigen. Das bezeichnen wir als Futtermittelunverträglichkeit, -überempfindlichkeit, -intoleranz. In diesen Fällen treten<span class="Apple-converted-space"> </span>neben eventuell vorhandenen Hautsymptomen auch Durchfall, Erbrechen und Blähungen<span class="Apple-converted-space"> </span>auf. Es wird häufiger Kot abgesetzt und der Kot ist meistens nicht ganz fest. Die häufigsten Auslöser von Futtermittelunverträglichkeiten sind beim Hund Rind- und Hühnerfleisch, Weizen und Soja, Mais, Hühnerei und Milchprodukte, wie z.B. Laktose. Je öfter die<span class="Apple-converted-space"> </span>jeweiligen Futtermittelbestandteile im Hundefutter eingesetzt werden, desto eher kann es zu entsprechenden Reaktionen kommen. Grundsätzlich kann ein Hund auf alle<span class="Apple-converted-space"> </span>Futterbestandteile eine echte Allergie entwickeln bzw. unverträglich reagieren, die Symptome sind in beiden Fällen gleich und die Behandlung ebenfalls.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Vor Beginn einer Ausschlussdiät klären wir durch verschiedene dermatologische<span class="Apple-converted-space"> </span>Untersuchungen, wie z.B. Hautgeschabsel, Zytologien, Trichogramme und Hautstanzen ab, ob die Symptome der Haut z.B. durch eine parasitär bedingte oder bakterielle Entzündung<span class="Apple-converted-space"> </span>verursacht werden. Sieht es jedoch klinisch nach einer allergisch bedingten Genese aus, empfehlen wir insbesondere bei Juckreiz und Rötungen im Bereich der Lefzen, des Afters,<span class="Apple-converted-space"> </span>im Achselbereich und der Pfoten sowie bei wiederkehrenden Ohrentzündungen bzw. tränenden Augen eine Ausschlussdiät.<span class="Apple-converted-space"> </span>Da sich Allergien beim Hund in ca. 80 % über die Haut manifestieren, und nicht erkennbar<span class="Apple-converted-space"> </span>ist, ob der Juckreiz über ein Futtermittelallergen oder ein Umweltallergen ausgelöst wird, beginnt man in der Regel bei der Diagnostik mit der Ausschlussdiät und kann bei Bedarf<span class="Apple-converted-space"> </span>später noch einen Allergietest auf Hausstaubmilben oder Pollen machen, nachdem man eine Futtermittelallergie ausgeschlossen hat.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Bessern sich die Symptome bereits unter der Ausschlussdiät, ist die Diagnose<span class="Apple-converted-space"> </span>Futtermittelallergie recht wahrscheinlich und die Eliminationsdiät kann schon nach 6 Wochen beendet werden. Doch bei den Patienten, deren Symptome sich unter strikter<span class="Apple-converted-space"> </span>Ausschlussdiät selbst nach 10 Wochen nicht verbessern, muss nach anderen Ursachen gesucht werden, wie beispielsweise nach einer Umweeltallergie.<span class="Apple-converted-space"> </span>Wird die Ausschlussdiät nicht konsequent durchgeführt -und hier reichen kleinste Mengen, wie ein Stück Wurst, ein Leckerli oder einfach nur unbekannte Beimischungen im Fertigfutter -bleiben die Symptome bestehen, denn das Immunsystem wird weiterhin mit<span class="Apple-converted-space"> </span>„seinem Allergen“ konfrontiert. Dann nimmt man fälschlicherweise an, dass ein Umweeltallergen die Ursache für die Allergie bzw. atopische Dermatitis des Hundes sein<span class="Apple-converted-space"> </span>muss.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Das wäre insofern fatal, als dass eine Futtermittelallergie beim Hund leicht zu behandeln ist, denn man muss nur bestimmte Nahrungsquellen meiden. Bei anderen Allergien, beispielsweise auf Hausstaubmilben oder andere Umweeltallergene, ist die Behandlung bedeutend schwieriger, denn den Kontakt des Hundes mit dem Allergen kann man nicht komplett vermeiden.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<h2>Welche Futtermittel eignen sich zur Ausschlussdiät?<span class="Apple-converted-space"> </span></h2>
<p>Die Zutatenlisten der handelsüblichen Hundefutter bestehen oft aus vielfältigen Mischungen und es ist nicht immer eindeutig zu erkennen, um welches Fleisch es sich bei<span class="Apple-converted-space"> </span>der Deklaration handelt. Steht beispielsweise 15 Prozent „Geflügel“ auf dem Etikett, kann dies Huhn, Ente oder Gans sein. Zusätzlich kann es auch noch in mikroskopischen Spuren<span class="Apple-converted-space"> </span>Fleischbestandteile anderer Herkunft enthalten. Denn bei regulärem Fertigfutter werden beim Herstellungsprozess des Hundefutters die gleichen Produktionsanlagen für die<span class="Apple-converted-space"> </span>unterschiedlichen Futtersorten benutzt, so dass es zu einer Kontamination mit anderen<span class="Apple-converted-space"> </span>Proteinquellen kommt. Je nach individueller Empfindlichkeit des Hundes können dadurch Allergiesymptome getriggert werden.<span class="Apple-converted-space"> </span>Daher wird es immer schwieriger, eine Futtersorte zu finden, die für den Allergiker geeignet ist.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Auch bei der Frischfleischfütterung meinen es viele Hundebesitzer viel zu gut und möchten ihrem Hund möglichst viel Abwechslung bieten. Dann wird von Ziege bis Känguru alles verfüttert und es ist schwierig, eine neue Fleischsorte für eine Eliminationsdiät zu finden. Wenn möglich, sollten daher Besitzer junger Hunde bei wenigen Futtersorten bleiben und<span class="Apple-converted-space"> </span>sich auf wenige Eiweißquellen beschränken. Dem Hund macht es entgegen unseren Vorstellungen nämlich gar nicht so viel aus, über lange Zeit das Gleiche zu fressen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Bei der Ausschlussdiät sollten möglichst alle Fleisch- und Kohlenhydratquellen weggelassen werden, die der Hund jemals gefressen hat, d.h. z.B. Rindfleisch,<span class="Apple-converted-space"> </span>Schweinefleisch, Geflügel, Weizen, Reis etc. Daher kommen exotische Fleischsorten, wie Känguru als Eiweißquelle und z.B. Süßkartoffel, Pastinake, Kürbis oder Hirse als Kohlenhydratquelle zum Einsatz. Auch Straußenfleisch ist eine gute Alternative, obwohl<span class="Apple-converted-space"> </span>nicht hundertprozentig geklärt ist, ob mögliche Kreuzreaktionen mit Geflügelfleisch<span class="Apple-converted-space"> </span>bestehen. Denn man weiß z.B., dass Hunde, die auf Rindfleisch allergisch sind, auch auf Büffel kreuzreagieren können und das könnte bei Geflügel und Strauß auch der Fall sein. Selbst Pferdefleisch kommt als Möglichkeit für die Ausschlussdiät nicht mehr in allen Fällen in Frage, denn handelsübliches Hundefutter basiert teilweise auch auf Pferdefleisch.<span class="Apple-converted-space"> </span>Wurde es schon verfüttert, kann es daher nicht zur Ausschlussdiät verwendet werden. Eine relativ neue und gute Alternative für eine Eliminationsdiät bietet daher inzwischen Futter auf Insektenbasis.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Ob Sie als Tierbesitzer gewillt sind, selber zu kochen oder ein Diätfertigfutter verwenden wollen, bleibt Ihnen und Ihren Gewohnheiten überlassen. Bereiten Sie die Mahlzeit selber<span class="Apple-converted-space"> </span>zu, wissen Sie genau, was Ihr Hund zu sich nimmt und es kann keine Verunreinigungen mit anderen Proteinquellen geben. Das Futter kann roh oder kurz angebrüht verabreicht<span class="Apple-converted-space"> </span>werden, wobei letzteres meistens bekömmlicher ist. Andererseits ist diese Diät am arbeitsintensivsten für Sie und auf längere Zeit zu einseitig, sollte die Diät länger als ı2<span class="Apple-converted-space"> </span>Wochen gefüttert werden. Dann müssen langfristig Mineralstoffe, Fette und Vitamine hinzugefügt werden, wie beispielsweise von der Firma Futtermedicus. Die dort tätigen<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Tierärzte sind auf Ernährungsberatung spezialisiert und bieten Nahrungsergänzungsmittel an, die das von Ihnen zubereitete Futter optimal ergänzen.<span class="Apple-converted-space"> </span>Bei den Fertigprodukten für Ausschlussdiäten gibt es zwei verschiedene Möglichkeiten. Zum einen gibt es Hundefutterhersteller, wie z.B. die Firma Vetconcept, die in der Sana-<span class="Apple-converted-space"> </span>Reihe bestimmte Eiweiß- und Kohlenhydratkombinationen als Fertighundefutter anbieten, wie z.B. Känguru und Pastinake, oder Insektenmehl und Süßkartoffel.<span class="Apple-converted-space"> </span>Zum anderen sind hypoallergene Diäten eine weitere Alternative, bei denen das Fleisch so zerkleinert bzw. hydrolysiert wurde, dass die Allergene darin für das Immunsystem Hundes nicht mehr erkennbar sind. Allerdings weiß man nicht ganz genau, wie klein die<span class="Apple-converted-space"> </span>Proteinbestandteile sein müssen, um wirklich keine Allergie mehr auszulösen. In sehr seltenen Fällen kann es daher trotz Hydrolysierung zu allergischen Symptomen kommen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Das sicherste hydrolysierte Futter besteht daher aus Federkernmehlen, wie z.B. das Anallergenic Futter von Royal Canin, in dem sehr kleine Moleküle (&lt;1Dalton) verarbeitet werden.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<h2>Dauer der Ausschlussdiät<span class="Apple-converted-space"> </span></h2>
<p>Wir empfehlen, die Ausschlussdiät auf jeden Fall zwischen sechs und acht Wochen durchzuführen. Nach drei Wochen kann zwar schon bei 1/3 der Patienten eine Besserung<span class="Apple-converted-space"> </span>beobachtet werden, doch erst nach sechs Wochen erreicht man zwischen 70 und 80 Prozent der allergischen Hunde. In ganz seltenen Fällen dehnen wir die Ausschlussdiät beim Hund<span class="Apple-converted-space"> </span>auf 10o-12 Wochen aus, wenn die Symptome sich zwar etwas gebessert haben, aber nicht völlig verschwunden sind. Das ist harte Arbeit, aber es lohnt sich, durchzuhalten.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Wenn sich durch die Ausschlussdiät der Verdacht erhärtet, dass der Hund eine Futtermittelallergie haben könnte, wird eine sogenannte Provokation durchgeführt, durch<span class="Apple-converted-space"> </span>die die endgültige Diagnose gestellt werden kann. Dabei wird 8Wochen nach Beginn der<span class="Apple-converted-space"> </span>Diät bzw. unter Beschwerdefreiheit erneut alles gefüttert, was zuvor im Napf gelandet war. Innerhalb weniger Stunden bis zu zwei Wochen danach zeigt der Hund wieder die alten<span class="Apple-converted-space"> </span>Symptome, womit die Diagnose Futtermittelallergie gestellt werden kann.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Man weiß dann allerdings noch nicht, welches Allergen genau die Probleme des Hundes<span class="Apple-converted-space"> </span>auslöst. Deshalb geht man wieder auf die Ausschlussdiät zurück und setzt Schritt für Schritt einzelne Futtermittel hinzu, um zu sehen, was der Hund verträgt und was nicht.<span class="Apple-converted-space"> </span>Ohne Provokation ist die Diagnose unklar. Denn es kann ja auch Zufälle geben, die uns<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>glauben lassen, dass die Ausschlussdiät zu einer Verbesserung der Hautsymptomatik beigetragen hat. Leidet der Patient beispielsweise an einer Pollenallergie, und die Ausschlussdiät wurde im Herbst/Winter-Quartal begonnen, könnte nicht der<span class="Apple-converted-space"> </span>Futterwechsel, sondern die Tatsache, dass keine Pollensaison mehr ist, den Juckreiz gestoppt haben. In diesem Fall wäre es natürlich falsch, die Diagnose Futtermittelallergie zu stellen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Leider entschließen sich viele Hundebesitzer dazu, auf die Provokation zu verzichten und die Ausschlussdiät einfach beizubehalten, wenn der Hund darunter endlich beschwerdefrei<span class="Apple-converted-space"> </span>ist.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<h2>Unterstützende Maßnahmen im Umfeld<span class="Apple-converted-space"> </span></h2>
<p>Wir wissen, wie wichtig die strikte Einhaltung der Eliminationsdiät ist. Anhand eines Juckreiz-Protokolls kann kontrolliert werden, was der Hund zu welcher Zeit gefressen hat<span class="Apple-converted-space"> </span>und welche Allergiesymptome er zeigt. Darin können auch alle anderen Maßnahmen eingetragen werden, wie z.B. die Verwendung von Shampoos, Cremes, Sprays etc.<span class="Apple-converted-space"> </span>Vergessen Sie auch nicht Ihr Umfeld! Am Futternapf der Katze oder bei anderen Tieren im<span class="Apple-converted-space"> </span>Haushalt könnte Ihr Hund vielleicht Futter stibitzen. Kleine Kinder teilen gerne mal ihre<span class="Apple-converted-space"> </span>Butterstulle mit dem Hund oder lassen etwas herunterfallen. Die Oma oder der Nachbar füttern heimlich vielleicht doch Leckerlis, oder Ihr Hund frisst draußen auf den<span class="Apple-converted-space"> </span>Spaziergängen alles, was er im Gebüsch finden kann.<span class="Apple-converted-space"> </span>Vermeiden Sie solche Situationen und unbekannten Futterquellen und halten Sie die Diät einige Wochen strikt durch! Nehmen Sie Ihren Liebling in dieser Zeit nicht von der Leine<span class="Apple-converted-space"> </span>oder versuchen Sie es notfalls mit einem Maulkorb.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Halten Sie durch, es lohnt sich! Bei Fragen wenden Sie sich bitte an unsere Tierarztpraxis Dr. Busch Kleinmachnow. </p>
<p><strong>Wir unterstützen Sie gerne bei der Wahl einer auf Ihr Tier maßgeschneiderte Therapie. Bitte füllen Sie dazu unseren <a href="https://tierarzt-kleinmachnow.de/hautpatienten-anamnesebogen">Hautanamnesebogen</a> gewissenhaft aus: <a href="https://tierarzt-kleinmachnow.de/hautpatienten-anamnesebogen">Klick.</a> </strong></p>
<p style="text-align: right;">21.05.2021</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://tierarzt-kleinmachnow.de/allergien-und-eliminationsdiaet">Allergien und Eliminations&shy;diät</a> erschien zuerst auf <a href="https://tierarzt-kleinmachnow.de">Tierarzt Dr. Busch Kleinmachnow</a>.</p>
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