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	<title>Krankheiten Archive - Tierarzt Dr. Busch Kleinmachnow</title>
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	<description>Aus Liebe zu Mensch und Tier</description>
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	<title>Krankheiten Archive - Tierarzt Dr. Busch Kleinmachnow</title>
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	<item>
		<title>Schilddrüsenüberfunktion bei der Katze (Hyperthyreose)</title>
		<link>https://tierarzt-kleinmachnow.de/hyperthyreose</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tierarzt Kleinmachnow]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Mar 2025 14:03:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Krankheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Med-Vet-Feelings: Alltagsgeschichten aus der Tierarztpraxis]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Schilddrüsenüberfunktion ist die häufigste hormonelle Erkrankung bei älteren Katzen. Dabei vergrößern sich die Schilddrüsenlappen auf Grund von Krebsgeschwulsten (Adenomen, adenomatösen Hyperplasien oder selten vorkommenden Schilddrüsenkarzinomen). In der Folge werden vermehrt Schilddrüsenhormone gebildet. Da diese Hormone alle Organsysteme beeinflussen, können viele verschiedene Symptome auftreten. Krankheitsanzeichen: Gewichtsabnahme trotz gesteigertem Appetit Herzprobleme (erhöhte Herzfrequenz (Tachykardie), Herzgeräusche u.a.) [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://tierarzt-kleinmachnow.de/hyperthyreose">Schilddrüsenüberfunktion bei der Katze (Hyperthyreose)</a> erschien zuerst auf <a href="https://tierarzt-kleinmachnow.de">Tierarzt Dr. Busch Kleinmachnow</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Schilddrüsenüberfunktion ist die häufigste hormonelle Erkrankung bei älteren Katzen. Dabei vergrößern sich die Schilddrüsenlappen auf Grund von Krebsgeschwulsten (Adenomen, adenomatösen Hyperplasien oder selten vorkommenden Schilddrüsenkarzinomen). In der Folge werden vermehrt Schilddrüsenhormone gebildet. Da diese Hormone alle Organsysteme beeinflussen, können viele verschiedene Symptome auftreten.</p>
<p><strong>Krankheitsanzeichen</strong>:</p>
<ul>
<li>Gewichtsabnahme trotz gesteigertem Appetit</li>
<li>Herzprobleme (erhöhte Herzfrequenz (Tachykardie), Herzgeräusche u.a.)</li>
<li>Atemprobleme (Dyspnoe)</li>
<li>Haut – und Fellveränderungen</li>
<li>Verhaltensänderungen (Aggressivität, Hyperaktivität u.a.)</li>
<li>Durchfall und Erbrechen</li>
<li>Vermehrtes Trinken und erhöhter Urinabsatz (Polydipsie und Polyurie)</li>
<li>Blutbildveränderungen (Stressleukogramm)</li>
<li>Erhöhte Leberwerte (ALT/AP)</li>
</ul>
<p><strong>Diagnostik</strong>:</p>
<ul>
<li>Palpation (Betasten) des Halses: Vergrößerte Schilddrüse</li>
<li>Blutuntersuchung (T4 meist erhöht)</li>
</ul>
<p><strong>Irreversible Behandlung</strong>:</p>
<ul>
<li>Chirurgische Entfernung der Schilddrüse</li>
<li>Bestrahlung (Radiojodtherapie)</li>
</ul>
<p><strong>Häufigste Behandlung</strong>:</p>
<ul>
<li>Regelmäßige, lebenslange Eingabe von Schilddrüsenmedikamenten (Thyreostatika)</li>
<li>Als Saft oder Tabletten erhältlich, in verschiedenen Geschmacksrichtungen</li>
<li>Je nach Präparat muss es 1x oder 2x täglich gegeben werden</li>
<li>Langzeitbehandlung für den Rest des Lebens erforderlich</li>
</ul>
<p><strong>Kontrolle</strong>:</p>
<ul>
<li>Regelmäßiges Monitoring der Blutwerte</li>
<li>Zu Beginn der Behandlung nach 3, 6 und 12 Wochen erforderlich</li>
<li>bei Stabilisierung der Blutwerte und gutem Allgemeinbefunden sind Kontrollen nur noch 1 – 2 x im Jahr nötig</li>
</ul>
<p><strong>Prognose</strong>:</p>
<ul>
<li>Wenn die regelmäßige Medikamenten-Eingabe funktioniert, kann Eure Katze mit der Erkrankung noch viele Jahre leben.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: right;">05.03.2025</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Erkrankungen der Zehen und Krallen bei Hunden</title>
		<link>https://tierarzt-kleinmachnow.de/zehenerkrankungen</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tierarzt Kleinmachnow]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Feb 2025 11:05:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Krankheiten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zehen- und Krallenerkrankungen sind bei Hunden relativ häufig und können von einfachen Entzündungen bis hin zu ernsthaften Erkrankungen wie Tumoren reichen. Da die Symptome oft unspezifisch sind, ist eine sorgfältige Untersuchung und Diagnostik notwendig, um die genaue Ursache festzustellen und die bestmögliche Behandlung einzuleiten. Häufige Symptome bei Zehen- und Krallenerkrankungen Schmerzen: Hunde zeigen häufig plötzliche [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://tierarzt-kleinmachnow.de/zehenerkrankungen">Erkrankungen der Zehen und Krallen bei Hunden</a> erschien zuerst auf <a href="https://tierarzt-kleinmachnow.de">Tierarzt Dr. Busch Kleinmachnow</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Zehen- und Krallenerkrankungen sind bei Hunden relativ häufig und können von einfachen Entzündungen bis hin zu ernsthaften Erkrankungen wie Tumoren reichen. Da die Symptome oft unspezifisch sind, ist eine sorgfältige Untersuchung und Diagnostik notwendig, um die genaue Ursache festzustellen und die bestmögliche Behandlung einzuleiten.</p>
<p><strong>Häufige Symptome bei Zehen- und Krallenerkrankungen</strong></p>
<ul>
<li><strong>Schmerzen:</strong> Hunde zeigen häufig plötzliche (akute) oder anhaltende (chronische) Schmerzen.</li>
<li><strong>Lahmheit:</strong> Deutliche Bewegungseinschränkungen oder das Vermeiden, die betroffene Pfote zu belasten.</li>
<li><strong>Schwellungen:</strong> Auffällige Verdickung oder Vergrößerung einzelner Zehen.</li>
<li><strong>Nagelbettentzündungen (Paronychie):</strong> Rötung, Schwellung und Eiter im Bereich des Nagelbetts bis zur Entzündung des umliegenden Gewebes (Panaritium).</li>
<li><strong>Veränderungen am Krallenhorn:</strong> Verdickte, brüchige oder verformte Krallen.</li>
<li><strong>Haarausfall und Krusten:</strong> Oft begleitet von eitriger Sekretion rund um das Nagelbett.</li>
<li><strong>Wunden oder Läsionen:</strong> Offene Stellen an den Zehen, die nicht abheilen.</li>
<li><strong>Krallenverlust:</strong> Komplettes Abfallen der Krallen in schweren Fällen.</li>
<li><strong>Geringe Wirkung von Medikamenten:</strong> Wenig Erfolg bei der Behandlung mit Antibiotika oder Schmerzmitteln</li>
<li><strong>Juckreiz:</strong> bei Allergien, atopischer Dermatitis oder Futtermittelunverträglichkeiten</li>
</ul>
<p>Diese Symptome sollten stets ernst genommen werden, da sie sowohl auf harmlose Entzündungen als auch auf schwerwiegendere Erkrankungen hinweisen können.</p>
<p><strong>Diagnose von Zehenerkrankungen</strong></p>
<p>Die Diagnose ist oft nicht einfach, da viele Erkrankungen ähnliche Symptome verursachen.</p>
<ol>
<li><strong>Erstuntersuchung:</strong>
<ul>
<li>Sichtprüfung der Zehen und Krallen.</li>
<li>Abtasten, um Schmerzen, Schwellungen oder Unregelmäßigkeiten zu erkennen.</li>
</ul>
</li>
<li><strong>Bildgebung:</strong>
<ul>
<li><strong>Röntgenaufnahmen</strong>: Diese zeigen Veränderungen an den Knochen, z. B. Auflösungen (Osteolyse) oder Weichteilschwellungen. Wichtig: Knochenauflösungen können sowohl bei Tumoren als auch bei schweren Entzündungen auftreten.</li>
</ul>
</li>
<li><strong>Gewebeproben:</strong>
<ul>
<li>Eine Feinnadelaspiration (FNA) oder Biopsie kann helfen, Tumore zu erkennen. Allerdings liefern diese Verfahren nicht immer eindeutige Ergebnisse, außer bei bestimmten Tumoren wie z.B. Mastzelltumoren</li>
</ul>
</li>
<li><strong>Zehenamputation:</strong>
<ul>
<li>In schwerwiegenden Fällen wird die betroffene Zehe entfernt. Dies dient nicht nur zur Behandlung, sondern auch zur endgültigen Diagnose.</li>
</ul>
</li>
</ol>
<p><strong>Mögliche Ursachen für Zehenerkrankungen</strong></p>
<ol>
<li><strong>Entzündungen an den Zehen und Pfoten (Pododermatitis):</strong></li>
</ol>
<p>Diese betreffen häufig die Haut, das Nagelbett oder sogar den Knochen.</p>
<p>Erscheinungsformen:</p>
<ul>
<li>Oberflächliche eitrige Infektionen <strong>(Pyodermie)</strong></li>
<li>Tiefergehende eitrige Infektionen mit Knötchenbildung <strong>(pyogranulomatöse Entzündungen)</strong></li>
<li>Entzündung des Knochens <strong>(Osteomyelitis)</strong></li>
</ul>
<p>Auslöser:</p>
<ul>
<li><strong>Bakterielle Infektionen:</strong> häufig als Folge von Krallenverletzungen oder anderen Erkrankungen.</li>
<li><strong>Parasiten:</strong> z. B. Demodex-Milben, die starken Juckreiz auslösen oder Leishmanien (z.B. bei Hunden, die aus dem südlichen Ausland eingereist sind).</li>
<li><strong>Allergien:</strong> die zu Leckdermatitis und chronischen Entzündungen der Pfoten führen können</li>
<li><strong>Pilzinfektionen:</strong> Hautpilze (Dermatophyten) oder insbesondere Hefepilze (Malassezien) die oft am Entzündungsgeschehen beteiligt sind.</li>
<li><strong>Stoffwechselerkrankungen:</strong> z. B. Diabetes mellitus, welches Wundheilungsstörungen begünstigt.</li>
<li><strong>Autoimmunerkrankungen:</strong> z.B. Pemphigus foliaceus</li>
<li><strong>Zellulitis:</strong> die zu einer schweren Entzündung des Unterhautgewebes führt</li>
<li><strong>Neurologische Ursachen:</strong> Selbstverletzung (Automutilation) der Pfoten bei sensorischer Neuropathie</li>
</ul>
<ol start="2">
<li><strong>Neoplasien, d.h. Tumorerkrankungen der Zehen und Krallen</strong></li>
</ol>
<p>Tumoren an den Zehen können gutartig oder bösartig sein. Bösartige Tumoren erfordern oft eine frühzeitige Diagnose und eine radikale chirurgische Entfernung, um eine Ausbreitung zu verhindern.</p>
<p><strong> </strong><strong>Gutartige Tumoren</strong></p>
<ul>
<li><strong>Keratoakanthom:</strong> Ein gutartiger Tumor des Hautepithels, der sich in seltenen Fällen auch spontan zurückbilden kann.</li>
<li><strong>Fibroadnexale Dysplasie (FAD):</strong> Hierbei handelt es sich um eine gutartige, lokal begrenzte Wucherung von Haarfollikeln und Hautdrüsen, die oft zwischen den Zehen auftritt.</li>
</ul>
<p><strong> </strong><strong>Bösartige Tumoren</strong></p>
<ol>
<li><strong>Plattenepithelkarzinom</strong>
<ul>
<li>Mit 47,7 % der häufigste bösartige Zehentumor.</li>
<li>Tritt besonders bei schwarzen Pudeln, Rottweilern und Schnauzern (Mittel- und Riesenschnauzer) auf.</li>
<li>Oft mit Knochenabbau (Lyse des Krallenbeins) verbunden und neigt zu Metastasen in Lunge und Lymphknoten.</li>
<li>Behandlung: Hohe Amputation der betroffenen Zehe; alleinige Entfernung des Krallenbeins reicht nicht aus.</li>
</ul>
</li>
<li><strong>Malignes Melanom</strong>
<ul>
<li>Zweithäufigster bösartiger Tumor an den Zehen.</li>
<li>Sehr aggressive Form mit einer Metastasierungsrate von 38–58 %. Metastasen treten häufig in Lunge und regionale Lymphknoten auf.</li>
<li>Besonders häufig bei dunkel pigmentierten Rassen wie Scottish Terrier, Zwerg- und Mittelschnauzer, Irish Setter, Rottweiler und Golden Retriever</li>
<li>Diagnose durch Feinnadelaspiration oder Biopsie</li>
</ul>
</li>
<li><strong>Fibrosarkom</strong>
<ul>
<li>Hochgradig bösartig und zeichnet sich durch Knochenzerstörung und infiltratives Wachstum aus.</li>
<li>Rassendisposition ist nicht bekannt, jedoch treten die Tumoren meist an einer einzelnen Zehe auf.</li>
<li>Sie zeigen sich oft als haarlose, ulzerierte Masse und erfordern eine radikale chirurgische Entfernung im gesunden Gewebe.</li>
<li>Prognose ist vorsichtig, da die Tumoren zu Rückfällen neigen und Metastasen (z. B. in der Lunge) möglich sind.</li>
</ul>
</li>
<li><strong>Mastzelltumor</strong>
<ul>
<li>Mastzelltumoren kommen besonders häufig bei Rassen wie Boxer, Dackel, Labrador Retriever und Berner Sennenhunden vor.</li>
<li>Die Tumoren variieren stark im Erscheinungsbild und zeigen häufig Weichteilschwellungen.</li>
<li>Knochenbeteiligungen sind selten, jedoch können Metastasen in Milz, Leber oder Knochenmark auftreten.</li>
<li>Therapie: Chirurgische Entfernung und gegebenenfalls zusätzliche Behandlungen wie Chemotherapie oder Bestrahlung.</li>
</ul>
</li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Behandlungsmöglichkeiten</strong></p>
<ol>
<li><strong>Entzündungen ohne Knochenbeteiligung:</strong>
<ul>
<li>Behandlung mit Antibiotika, Antiparasitika oder Antimykotika, je nach Ursache</li>
<li>Schmerzmittel und entzündungshemmende Medikamente (NSAIDs).</li>
<li>Evtl. chirurgische Maßnahmen erforderlich</li>
</ul>
</li>
<li><strong>Erkrankungen mit Knochenschäden oder Tumoren:</strong>
<ul>
<li><strong>Amputation:</strong>
<ul>
<li>Bei bösartigen Tumoren oder schwerer Osteomyelitis ist die Entfernung der betroffenen Zehe oft notwendig.</li>
<li>Eine hohe Amputation (oberhalb des Zehengrundgelenks) sichert die beste Heilungschance.</li>
</ul>
</li>
</ul>
</li>
<li><strong>Weitere Maßnahmen bei Tumoren:</strong>
<ul>
<li>Nach einer Amputation kann je nach Tumorart eine weiterführende Behandlung wie Chemotherapie oder Bestrahlung nötig sein.</li>
<li>Die Prognose hängt stark von der Tumorart, dem Stadium und möglichen Metastasen ab.</li>
</ul>
</li>
</ol>
<p><strong>Prognose</strong></p>
<p>Die Prognose variiert je nach Ursache der Erkrankung:</p>
<ul>
<li>Bei einfachen Entzündungen oder gutartigen Tumoren ist die Heilungschance sehr gut.</li>
<li>Bösartige Tumore können eine vorsichtige Prognose haben, besonders wenn Metastasen vorhanden sind.</li>
</ul>
<p><strong>Wichtig:</strong> Eine frühzeitige Diagnose ist entscheidend, um schwerwiegende Folgen zu vermeiden und die Lebensqualität Ihres Hundes zu sichern.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>4 Jahre Erfahrung mit der Behandlung von Osteoarthrose beim Hund mit Librela (Bedinvetmab)</title>
		<link>https://tierarzt-kleinmachnow.de/librela</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tierarzt Kleinmachnow]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Nov 2024 16:28:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Krankheiten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Osteoarthrose (OA) ist eine der häufigsten Ursachen für chronische Schmerzen bei Hunden. Eine vielversprechende Option in der Therapie ist der Einsatz monoklonaler Antikörper, bekannt unter Librela (Bedinvetmab), das seit 2020 auf dem Markt ist. Diese Antikörper blockieren den Nervenwachstumsfaktor (NGF), was die Schmerzübertragung und entzündliche Reaktionen mindert. Vorteile und Einsatz Bedinvetmab wird einmal monatlich unter [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Osteoarthrose (OA) ist eine der häufigsten Ursachen für chronische Schmerzen bei Hunden. Eine vielversprechende Option in der Therapie ist der Einsatz monoklonaler Antikörper, bekannt unter Librela (Bedinvetmab), das seit 2020 auf dem Markt ist. Diese Antikörper blockieren den Nervenwachstumsfaktor (NGF), was die Schmerzübertragung und entzündliche Reaktionen mindert.</p>
<p><strong>Vorteile und Einsatz</strong><br />
Bedinvetmab wird einmal monatlich unter die Haut injiziert und hat in klinischen Studien eine signifikante Linderung der Symptome gezeigt. Dieser Effekt hielt bei vielen Patienten über Monate an. Diese Therapie ist vor allem für alte, geriatrische Hunde geeignet, da sie ohne starke Belastung der Leber und Nieren wirkt. Bei akuten Schmerzschüben wird zusätzlich eine begleitende Schmerzmitteltherapie mit NSAID’s empfohlen, da die Wirkung der monoklonalen Antikörper erst nach zwei bis sieben Tagen eintritt.</p>
<p><strong>Einschränkungen und Nebenwirkungen</strong><br />
Nicht alle Hunde sprechen gleich gut auf Bedinvetmab an, und bei einigen kann die Wirkung nach einiger Zeit nachlassen. Dann brauchen diese Patienten häufigere Injektionen oder die nächsthöhere Dosierung. Es wird vermutet, dass ein möglicher Grund in der Bildung von Antikörpern gegen das Präparat liegen könnte.<br />
Weitere Nebenwirkungen wie leichte Hautreaktionen oder seltenere immunologische Komplikationen wurden selten beobachtet. Aufgrund potenzieller Risiken ist das Medikament nicht für junge Hunde, trächtige oder laktierende Tiere geeignet.</p>
<p><strong>Fazit</strong><br />
Die Behandlung mit Librela (Bedinvetmab) stellt eine wertvolle Ergänzung in der Schmerztherapie bei der Arthrose des Hundes dar, ersetzt jedoch nicht eine multimodale Therapie. Eine langsame Steigerung der körperlichen Belastung ist notwendig, um Überlastungsschäden zu vermeiden. Für eine bestmögliche Versorgung sind eine fundierte Beratung und ein individuell angepasster Therapieplan entscheidend.</p>
<p style="text-align: right;">06.11.2024</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Die Feline idiopathische Zystitis (FIC) </title>
		<link>https://tierarzt-kleinmachnow.de/die-feline-idiopathische-zystitis-fic</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tierarzt Kleinmachnow]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Nov 2023 12:01:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Krankheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Blasenentzündung]]></category>
		<category><![CDATA[Cystitis]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Erkrankungen der unteren Harnwege sind bei der Katze recht häufig und werden allgemein als FLUTD (Feline Lower Urinary Tract Disease) zusammengefasst. Neben bakteriell bedingten Blasenentzündungen und Harnsteinen liegt in zwei Drittel aller Harnwegserkrankungen eine feline idiopathische Cystitis (FIC) vor. Dabei handelt es sich um eine Blasenentzündung ohne primäre erkennbare Ursache. Die FIC ist damit die [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Erkrankungen der unteren Harnwege sind bei der Katze recht häufig und werden allgemein als FLUTD (Feline Lower Urinary Tract Disease) zusammengefasst. Neben bakteriell bedingten Blasenentzündungen und Harnsteinen liegt in zwei Drittel aller Harnwegserkrankungen eine feline idiopathische Cystitis (FIC) vor. Dabei handelt es sich um eine Blasenentzündung ohne primäre erkennbare Ursache. Die FIC ist damit die mit Abstand häufigste Erkrankung der unteren Harnwege der Katze.</p>
<p>Es wird vermutet, dass bei der FIC eine Erkrankung des sympathischen Nervensystems vorliegt, die in Stresssituationen eine neurogene Entzündung der Harnblase hervorruft. Das führt zu einem chronischen Stresszustand bei Katzen mit FIC.</p>
<p><strong>Symptome</strong><br />
Im Vordergrund stehen die Beschwerden rund um den Urinabsatz. Die  Blasenentleerung ist oft schmerzhaft (Dysurie) und es besteht ein vermehrter Harndrang (Strangurie) mit Entleerung kleiner Urinportionen (Pollikasurie). Die erkrankten Katzen gehen häufiger auf die Katzentoilette und werden in vielen Fällen dabei auch unsauber. Dann pinkeln sie nicht nur neben die Katzentoilette, sondern suchen sich Betten oder andere ungeeignete Stellen dafür aus (Periurie). Der Urin kann blutig sein (Hämaturie) und/oder eitrig mit Bakterien und Leukozyten (Pyurie). Meistens ist der Urin bei der FIC allerdings steril, d.h., es werden keine Bakterien gefunden.<br />
In einigen Fällen werden vermehrt Proteine über den Harn ausgeschieden (Proteinurie). Selten kommt auch eine Kristallurie vor, d.h., es werden Harnkristalle im Urin nachgewiesen.<br />
Eine potenziell lebensbedrohliche Komplikation bei der FIC ist eine vollständige Urethraobstruktion. Dabei kann die Harnröhre durch einen Urethrapropfen vollständig oder unvollständig verlegt sein.<br />
Diagnostisch abzugrenzen von der FIC sind Harnsteine (Urolithiasis), die zwar ebenfalls zu einer vollständigen Verlegung der Harnröhre führen können, aber grundsätzlich anders behandelt werden müssen als die FIC.</p>
<p><strong>Diagnose</strong><br />
Die Diagnose erfordert eine Harnanalyse einschließlich bakterieller Kultur. Am besten sollte der Urin bei der Erstvorstellung per Zystozentese gewonnen werden, d.h. durch Punktion der Harnblase, um sicherzustellen, dass er frisch und nicht verunreinigt ist. Eine Ultraschalluntersuchung der Harnblase und Nieren sowie Übersichtsröntgenaufnahmen und ggf. Kontrastuntersuchungen sind außerdem zwingend nötig, um Harnröhrensteine auszuschließen, insbesondere in Fällen obstruktiver, rezidivierender und/oder lang anhaltender Schübe von Harnabsatzbeschwerden.</p>
<p><strong>Begünstigende Faktoren:</strong><br />
• Mehrkatzenhaushalte und damit Konflikte mit anderen Katzen<br />
• Auseinandersetzungen mit Nachbarkatzen in der Umgebung<br />
• Übergewicht (Adipositas)<br />
• geringe Trinkwasseraufnahme<br />
• geringe körperliche Aktivität<br />
• Stubenkatzen mit wenig oder gar keinem Zugang nach draußen<br />
• nur eine Katzentoilette<br />
• geringes Jagdverhalten<br />
• generell ängstliches oder nervöses Verhalten<br />
• Verstecken vor Besuchern<br />
• Veränderung der Haltungsbedingungen durch Umzug oder anderer Familiensituation</p>
<p><strong>Therapie</strong>:</p>
<p><strong>1. Trinkwasser- und Fütterungsmanagement</strong></p>
<p>Ziel: Geringere Reizung der chronisch entzündeten Harnblasenwand durch einen insgesamt niedriger konzentrierten Harn.<br />
• Erhöhung der Wasserzufuhr<br />
• Angebot verschiedener Formen von Wassernäpfen oder Trinkbrunnen für Katzen<br />
• Testen verschiedener Wasserarten, wie z.B. Mineralwasser oder Leitungswasser<br />
• Umstellen der Ernährung auf Diätnahrungen, die zur Vorbeugung von Harnsteinen eingesetzt werden und die Harnausscheidung steigern können<br />
• Senkung des spezifischen Harngewichts (SHG) durch Umstellung der Ernährung auf Feuchtnahrung, wenn möglich graduell, um Akzeptanz zu verbessern</p>
<p><strong>2. Multimodale Modifikation der Umwelt zur Stressminderung</strong></p>
<p>Ziel: Verbesserung der Umgebung der Katze  durch abwechslungsreiche und katzengerechte Gestaltung.<br />
• Reduktion sozialer Konflikte durch ausreichende Ressourcen für jede einzelne Katze.<br />
• Anwenden der traditionellen „x+1”-Regel (x steht für die Anzahl der Katzen im Haushalt) für Katzentoiletten, Futter- und Wassernäpfe, Schlafstellen<br />
• Hygiene bei Katzentoiletten checken, ggf. Wechsel der Einstreu und des Katzenklos (mit/ohne Deckel)<br />
• Sorgfältige Auswahl der „privaten Orte“ für die stressfreie Nahrungsaufnahme, das ungestörte Schlafen und den Toilettengang an ruhigen und geeigneten Rückzugsorten<br />
• Stimulation des natürlichen Jagdverhaltens der Katze durch spezielles Spielzeug<br />
• Artspezifische Bedürfnisse ermöglichen, wie z.B. Klettern, Verstecken, Schlafen und Kratzen<br />
• Begrenzter Zugang nach außen für Wohnungskatzen, wenn möglich<br />
• Fensterplätze einrichten für Wohnungskatzen</p>
<p><strong>3. Medikamentöse Therapie</strong></p>
<p>Die FIC ist eine sehr frustrierende Erkrankung, weil es so oft zu Rückfällen kommt. Eine medikamentöse Therapie kann niemals ein Ersatz für die Optimierung der Lebensumstände sein. Dennoch können folgende Medikamente in akuten Phasen bzw. zur Prävention von Rezidiven eingesetzt werden:</p>
<p>• Analgetika, wie beispielsweise Opioide (Buprenorphin oder Butorphanol)<br />
• nicht steroidale Analgetika (NSAIDs), z.B. Meloxicam<br />
• Maropitant mit analgetischem Effekt<br />
• Feline Pheromone, wie z.B. Feliway zur Stressreduzierung und Beruhigung<br />
• Antidepressiva, wie z.B. Amitryptyllin oder Clomicalm<br />
• Glykosaminoglykane zum Schutz der Blasenwand<br />
• Antibiotika (nur wenn ein bakterielle Infektion vorliegt)</p>
<p style="text-align: right;">06.11.2023</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://tierarzt-kleinmachnow.de/die-feline-idiopathische-zystitis-fic">Die Feline idiopathische Zystitis (FIC) </a> erschien zuerst auf <a href="https://tierarzt-kleinmachnow.de">Tierarzt Dr. Busch Kleinmachnow</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Tablette gegen Katzendiabetes</title>
		<link>https://tierarzt-kleinmachnow.de/tablette-gegen-katzendiabetes</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tierarzt Kleinmachnow]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 May 2023 14:13:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Krankheiten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist zwar kein Ozempic oder Wegovy, aber auch für die Katze gibt es ein neues Medikament zur Behandlung von Diabetes. Einem Bericht der VetImpulse vom 1.4.2023 zufolge wurde ein neues orales Medikament auf dem amerikanischen Markt zugelassen. Die Tablette mit dem Namen Bexacat und dem Wirkstoff Bexagliflozin hemmt selektiv ein Transportprotein, das für die [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist zwar kein Ozempic oder Wegovy, aber auch für die Katze gibt es ein neues Medikament zur Behandlung von Diabetes.</p>
<p>Einem Bericht der VetImpulse vom 1.4.2023 zufolge wurde ein neues orales Medikament auf dem amerikanischen Markt zugelassen.</p>
<p>Die Tablette mit dem Namen Bexacat und dem Wirkstoff Bexagliflozin hemmt selektiv ein Transportprotein, das für die Aufnahme von Glukose in der Niere verantwortlich ist. Dadurch wird überschüssige Glukose mit dem Urin ausgeschieden, wodurch der Blutzuckerspiegel gesenkt wird. Diese neue oralen Behandlungsoption ist einer Feldstudie zufolge bei 80 Prozent der Katzen erfolgreich.</p>
<p>Leider können nicht alle zuckerkranken Katzen mit der Tablette behandelt werden. Patienten mit Nieren-, Leber-und Bauchspeicheldrüsen-Erkrankungen sowie Ketoacidose fallen raus, ebenso Katzen, die zum Zeitpunkt der Diagnose schlecht fressen, dehydriert und lethargisch sind. Bexacat sollte auch nicht bei Patienten angewendet werden, die schon mit Insulin behandelt wurden oder einen insulinabhängigen Diabetes mellitus haben.</p>
<p>Der Wirkstoff Bexaglifozin wird bei Menschen zur Behandlung der <a href="https://tierarzt-kleinmachnow.de/diabetes-mellitus">Diabetes mellitus Typ 2</a> eingesetzt.</p>
<p>Bexacat ist in Deutschland derzeit nicht zugelassen.</p>
<p>Wir hoffen auf eine mögliche baldige Zulassung auch in Europa.</p>
<p>Ihre Tierarztpraxis Dr. Busch Kleinmachnow</p>
<p style="text-align: right;">12.05.2023</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Chronischer Durchfall bei der Katze</title>
		<link>https://tierarzt-kleinmachnow.de/chronischer-durchfall-bei-der-katze</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tierarzt Kleinmachnow]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Apr 2023 15:02:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Krankheiten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Stinkender und flüssiger Kotabsatz über einen längeren Zeitraum – was steckt dahinter? Mögliche Ursachen: Parasitosen (Giardien, Spul- und Bandwürmer, Tritrichomonas foetus, Cryptosporidium felis, Cystoisospora felis und Cystoisospora rivolta) Futtermittelunverträglichkeiten Entzündliche Darmerkrankung (IBD) Virale Erkrankungen (Felines Immunschwächevirus (FIV), Felines Leukämievirus (FeLV), Felines Parvovirus (FPV) Bakterielle Infektionen (E-coli, Salmonellen,Clostridien) Motilitätsstörungen, z.B. Hyperthyreose als häufigste Ursache einer gesteigerten intestinalen Motilität. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Stinkender und flüssiger Kotabsatz über einen längeren Zeitraum – was steckt dahinter?</p>
<p><strong>Mögliche Ursachen: </strong></p>
<ol>
<li>Parasitosen <em>(Giardien, Spul- und Bandwürmer, Tritrichomonas foetus, Cryptosporidium felis, Cystoisospora felis und Cystoisospora rivolta)</em></li>
<li>Futtermittelunverträglichkeiten</li>
<li>Entzündliche Darmerkrankung (IBD)</li>
<li>Virale Erkrankungen (Felines Immunschwächevirus (FIV), Felines Leukämievirus (FeLV), Felines Parvovirus (FPV)</li>
<li>Bakterielle Infektionen (E-coli, Salmonellen,Clostridien)</li>
<li>Motilitätsstörungen, z.B. Hyperthyreose als häufigste Ursache einer gesteigerten intestinalen Motilität.</li>
<li>Dysbiose des Dünndarms (Verschiebung des Gleichgewichts der Mikroorganismen im Darm)</li>
<li>Darmtumoren, z.B. Lymphosarkom</li>
</ol>
<p><strong>Welche Untersuchungen und Maßnahmen sind sinnvoll? </strong></p>
<p>Das hängt vom Alter und Gesundheitszustand der Katze ab. Ist das Allgemeinbefinden ungestört, kann eine Umstellung auf hochverdauliches und fettreduziertes Futter sowie die Gabe von Prä- und Probiotika schon hilfreich sein. Insbesondere bei Jungtieren ist immer eine Kotuntersuchung auf Darmparasiten anzuraten, da Giardien eine der häufigsten Ursachen für Durchfall sind.  Wird der Durchfall nicht besser, sollten neben dem Ultraschall des Bauchraums weitere Untersuchungen durchgeführt werden. Dazu gehören u.a. die Bestimmung des Cobalamin- und Folsäuregehaltes im Blut, der <strong>fTLI-Bluttest</strong> sowie weitere Kotuntersuchungen auf Bakterien, Viren und die Messung des Dysbiose Index. Eine Eliminationsdiät kann auch sehr sinnvoll sein. Sehr aufschlussreich bei chronischen Diarrhöen sind Biopsien von Darmschleimhaut und Darmlymphknoten, die endoskopisch oder per Laparatomie gewonnen werden können. Als invasiver diagnostischer Eingriff werden sie aber eher am Ende der Diagnostik durchgeführt, nachdem andere Ursachen schon zuvor ausgeschlossen werden konnten.</p>
<p><strong>Hat die Ernährung einen Einfluss? </strong></p>
<p>Ja, natürlich. Neben möglichen Futtermittelunverträglichkeiten, die zu Durchfällen führen können, enthalten Nassfuttermittel oder selbst zubereitete Futterrationen aus Fleisch häufig zu wenig Ballaststoffe, die aber für eine geregelte Verdauung und gute Kotkonsistenz essentiell sind. Wir empfehlen bei dieser Ernährung den Zusatz von Futterzellulose (0,5 – 1 g/kg KGW/Tag ) und Flohsamenschalen sowie hochdosierte Probiotika.</p>
<p><strong>Welche Behandlung ist sinnvoll? </strong></p>
<p>Es gibt keine Standardtherapie. Eine Ernährungsumstellung auf eine Magen-Darm-Diät ist jedoch in allen Fällen sinnvoll. Bei akuten Durchfällen ist die Gabe von Flüssigkeit und Elektrolyten nützlich. Ansonsten hängt die entsprechende Therapie von der Ursache und dem Allgemeinbefinden des Tieres ab. Bei der älteren Katze muss möglicherweise nur die Schilddrüsenüberfunktion medikamentös behandelt werden, um den Durchfall in den Griff zu bekommen. Liegen Darmparasiten vor, ist dem Tier mit einer Entwurmung schnell geholfen. Bei einer Verschiebung des Darmmikrobioms sind Kottransplantationen oder der Einsatz von hochdosierten Probiotika das Mittel der Wahl. Eine IBD kann u.a. mit Immunsuppressiva behandelt werden und bei Infektionen kommen beispielsweise Antibiotika zum Einsatz. Futtermittelallergiker benötigen neben einer strengen Ausschlussdiät ggf. weitere immunmodulierende Medikamente.</p>
<p style="text-align: right;">05.04.2023</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Blasensteine bei Hund und Katze</title>
		<link>https://tierarzt-kleinmachnow.de/blasensteine</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tierarzt Kleinmachnow]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Jul 2022 08:31:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Krankheiten]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://tierarzt-kleinmachnow.de/?p=3470</guid>

					<description><![CDATA[<p>Blut im Urin? Häufiges Pinkeln? Nicht selten rufen uns besorgte Tierbesitzer von Hund und Katze an, weil sie vermehrten Harndrang und Schwierigkeiten beim Harnabsatz beobachten. Das Wasserlassen dauert teils länger als gewöhnlich und es werden oft nur sehr geringe Mengen Urin abgesetzt. Es treten dabei vermehrt Schmerzen beim Harnabsatz und beim Abtasten des Bauches auf. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Blut im Urin? Häufiges Pinkeln? Nicht selten rufen uns besorgte Tierbesitzer von Hund und Katze an, weil sie vermehrten Harndrang und Schwierigkeiten beim Harnabsatz beobachten. Das Wasserlassen dauert teils länger als gewöhnlich und es werden oft nur sehr geringe Mengen Urin abgesetzt. Es treten dabei vermehrt Schmerzen beim Harnabsatz und beim Abtasten des Bauches auf. Der Urin der Tiere kann blutig sein (Hämaturie), insbesondere wenn die Blasenschleimhaut stark gereizt ist. Neben bakteriell bedingten Blasenentzündungen oder der idiopathischen Cystitis der Katze können Blasentumoren, Blasenpolypen oder Blasensteine die Ursache für die beschriebenen Krankheitssymptome sein.</p>
<p><u>Häufigste Steine bei Hund und Katze:</u></p>
<ul>
<li>Struvitsteine</li>
<li>Calciumoxalat Steine</li>
<li>Cystinsteine</li>
<li>Uratsteine</li>
<li>Silikatsteine</li>
</ul>
<h3>Krankheitsanzeichen</h3>
<ul>
<li>häufiger Harndrang</li>
<li>häufiges Aufsuchen der Katzentoilette</li>
<li>Schwierigkeiten beim Wasserlassen durch Verlegung der Harnröhre</li>
<li>länger andauernder Harnabsatz als gewöhnlich</li>
<li>häufiges Absetzen von geringen Mengen an Urin</li>
<li>Schmerzen beim Urinieren und beim Abtasten des Bauches</li>
<li>Blutiger Harn</li>
<li>Harnträufeln und Inkontinenz</li>
<li>Unsauberkeit bei der Katze</li>
</ul>
<h3>Diagnostik:</h3>
<p><img decoding="async" src="https://tierarzt-kleinmachnow.de/wp-content/uploads/2022/07/harn.jpg" align="right" />Im Ultraschall sind die Harnsteine mit ihrem sogenannten Schallschatten gut darstellbar. Um die genaue Menge und Lage der Blasensteine besser ermitteln zu können, wird üblicherweise die Strahlendiagnostik eingesetzt. Auf den Röntgenbildern sind die blickdichten Steine gut sichtbar. Eine allgemeine Untersuchung, eine Blutuntersuchung mit Überprüfung der Nierenwerte und ein Harnstatus vervollständigen die präoperativen Untersuchungen.</p>
<h3>Akuter Notfall:</h3>
<p>Manchmal können die Konkremente aus der Blase in die weiterführenden Harnwege ausgeschwemmt werden und in der Harnröhre stecken bleiben. Dadurch werden die Harnwege fast vollständig verlegt.<br />
<b>Das ist ein lebensbedrohlicher Notfall!</b> Denn wenn gar kein Urin mehr abgesetzt werden kann, füllt sich die Blase immer mehr, wird prall und schmerzhaft und es kann ein Rückstau des Harns bis in die Nieren erfolgen. Das kann schlimmstenfalls zu akutem Nierenversagen führen.</p>
<h3>Entstehung:</h3>
<p>Tiere scheiden mit ihrem Urin verschiedene Formen von Mineralsalzen aus, wie beispielsweise Kalzium, Phosphat, Magnesium und Oxalat. Eigentlich sind diese Salze im Urin gelöst, es sei denn, die Menge der Salze wird zu groß (Übersättigung des Urins) oder er verbleibt zu lange in den Harnwegen. Dann kann es zu einer Kristallisation dieser Mineralstoffe kommen und es entstehen u.a. CaOx-Steine. Diese Erkrankung wird auch als Urolithiasis bezeichnet.</p>
<h3>Ursachen:</h3>
<p>1. <u>Metabolische Störungen</u> können dazu führen, dass zuviel Kalzium im Blut (Hyperkalzämie) oder im Urin (Hyperkalziurie) vorhanden sind, wie z.B. bei</p>
<ul>
<li>dem primären Hyperparathyreoidismus (Überfunktion der Nebenschilddrüsen)</li>
<li>der renalen tubulären Azidose (Nierenerkrankung)</li>
<li>dem Morbus Cushing (Nebennierenüberfunktion)</li>
</ul>
<p>2. <u>Ernährungsfehler</u></p>
<ul>
<li>Eine Diät sollte kalziumarm und ballaststoffreich sein, also aus Fleisch, Fisch, tierischen Fetten und Getreideprodukten bestehen.</li>
<li>Milch und Milchprodukte sollten vermieden werden.</li>
<li>Bindegewebsreiche Eiweißquellen, wie z.B. Schlachtabfälle, sollten umgangen werden, da deren Verstoffwechselung Oxalate hervorbringt.</li>
<li>Oxalsäurereiche Futtermittel wie Gemüse (z. B. Spinat, Mangold, rote Beete, Mandeln) bitte weglassen.</li>
<li>Die Versorgung mit Kalzium und Vitamin D sollte auf den tatsächlichen Bedarf des Tieres verringert werden.</li>
<li>Es sollte keine übermäßige Zufuhr an Vitamin C erfolgen.</li>
<li>Der pH-Wert des Futters sollte in einem neutralen bis leicht alkalischen Bereich (bei 6,8 bis 7,3) liegen.<br />
Kommerzielle Diäten liegen dennoch eher im leicht sauren Bereich.</li>
</ul>
<p>3. <u>Rasse-, Geschlechts- und andere Prädispositionen:</u></p>
<p>Ältere Rüden ab circa 7 Jahren sind am häufigsten von Calziumoxalatsteinen betroffen, vor allem kleinere Hunde wie beispielsweise Yorkshire Terrier, Schnauzer, Lhasa Apso, und Zwergpudel. Zu den prädisponierten Katzenrassen zählen Europäisch Kurzhaar, Perser, Kartäuser und Burma. Zudem steigert Übergewicht das Risiko, CaOx-Steine auszubilden. Es wird ebenfalls beschrieben, dass Wohnungskatzen dreimal häufiger betroffen sind als Freigängerkatzen.</p>
<h3>Behandlung</h3>
<p>Neben der chirurgischen Entfernung der Blasensteine per Zystotomie muss die evtl. bestehende Harnwegsinfektion behandelt werden und nach der Grunderkrankung gesucht werden, die zu Hyperkalzämie und Hyperkalziurie führt. Außerdem ist es ratsam, in Zukunft eine Diät mit verringerter Menge an Kalzium- und Oxalsäure zu füttern, um der Steinbildung entgegenzuwirken.</p>
<p>Zur Prävention ist außerdem wichtig, dass die Trinkwasseraufnahme und Diurese bei Hunden und Katzen gefördert wird. Dafür können Trinkbrunnen aufgestellt werden, oder auch mit Brühe oder Thunfischsaft angereichertes Wasser in Trinknäpfen angeboten werden. Trockenfutter kann mit Wasser verdünnt werden. Kommerzielle Diäten sind ebenfalls zu empfehlen, wie beispielsweise RC Urinary, Hills presciption diet c/d bzw. Vetconcept Low mineral.</p>
<p>Ist der Natriumchloridgehalt des Futters und der Feuchtigkeitsgehalt moderat erhöht, fördert die damit verbundene gesteigerte Diurese die Harnverdünnung und senkt damit die Konzentration schwach löslicher Mineralstoffe im Harn. Das erhöhte Harnvolumen fördert zudem den Harnfluss und die Miktionsrate, so dass insgesamt weniger Zeit für die Aggregation von Harnkristallen zur Verfügung steht.</p>
<p>Als letzter Tipp zur Vermeidung von Blasensteinen ist außerdem eine regelmäßige Bewegung förderlich für die Gesundheit. Aber das gilt ja allgemein für viele Erkrankungen.</p>
<h3><a href="https://tierarzt-kleinmachnow.de/wp-content/uploads/2022/09/Blasensteine-Katze.pdf">Blasenstein-OP-Flyer</a></h3>
<h3>Tipps zur Vermeidung von Blasensteinen:</h3>
<ul>
<li>Auf die richtige Diät achten</li>
<li>Trinkwasseraufnahme fördern</li>
<li>Übergewicht vermeiden</li>
<li>Bewegung fördern</li>
</ul>
<p><a href="https://www.tierarzt24.de/royal-canin-vet-diet-urinary-so-2/?affiliate=t03219" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" src="https://tierarzt-kleinmachnow.de/wp-content/uploads/2022/07/rcurina.jpg" border="0" /></a>      <a href="https://www.tierarzt24.de/hills-prescription-diet-cd-multicare-stress-huhn-frischebeutel-katze-2/?affiliate=t03219" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" src="https://tierarzt-kleinmachnow.de/wp-content/uploads/2022/07/hillsuri.jpg" width="420px" border="0" /></a></p>
<p style="text-align: right;">27.07.2022</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Trichobezoar &#8211; Bezoare bei Katzen</title>
		<link>https://tierarzt-kleinmachnow.de/trichobezoar-bezoare-bei-katzen</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tierarzt Kleinmachnow]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Jul 2022 09:28:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Krankheiten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Foto links zeigt den Haarballen einer Katze, auch Trichobezoar genannt. Wenn Katzen ihr Fell putzen, verschlucken sie dabei regelmäßig lose Haare. Diese vermengen sich zu Haarknäulen im Magen und werden dann entweder ausgebrochen oder passieren unbemerkt den Magen-Darm-Trakt der Katzen. In manchen Fällen können sie zu Verdauungsproblemenn führen, angefangen bei Magenschleimhautentzündungen über Verstopfung bis [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" src="https://tierarzt-kleinmachnow.de/wp-content/uploads/2022/07/bezoar1.jpg" align="left" />Das Foto links zeigt den Haarballen einer Katze, auch Trichobezoar genannt. Wenn Katzen ihr Fell putzen, verschlucken sie dabei regelmäßig lose Haare. Diese vermengen sich zu Haarknäulen im Magen und werden dann entweder ausgebrochen oder passieren unbemerkt den Magen-Darm-Trakt der Katzen. In manchen Fällen können sie zu Verdauungsproblemenn führen, angefangen bei Magenschleimhautentzündungen über Verstopfung bis hin zu einem Darmverschluss. Letzterer kann lebensbedrohlich werden und muss meistens operativ behandelt werden. Dabei wird das steckengebliebene Bezoar aus dem Darm entfernt.</p>
<p>Auch wenn Trichobezoare regelmäßig durch einen natürlichen Reflex von Katzen herausgewürgt werden, gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Verdauung der Katzen zu entlasten und das Passieren oder Erbrechen der zusammengeballten Haare zu erleichtern:</p>
<p>🐱 Unterstützung bei der Fellpflege. Regelmäßiges Kämmen und Bürsten kann als zusätzliche Pflegeeinheit täglich in den Tagesablauf eingeplant werden und die aufgenommene Haarmenge signifikant reduzieren.</p>
<p>🐱 Malzpaste füttern, aber bitte nicht zu viel davon! Malzpaste umschließt die angesammelten Haare im Magen und fördert die Gleitfähigkeit. Durch ihre öligen Anteile (Paraffin) und Zucker (Maltose etc.) ist sie aber auch eine Kalorienbombe. Vorsicht bei Diabetikern!</p>
<p>🐱 Achten Sie auf einen ausreichenden Rohfaseranteil im Katzenfutter. Das sind Ballaststoffe, die die Verdauung anregen. Auch Katzengras ist sinnvoll.</p>
<p>🐱 Sorgen Sie bitte sowieso für ausreichend Feuchtigkeit in der Ernährung und einen optimalen Zugang zu Wasserquellen, Trinkbrunnen, Wasserhähnen und Trinknäpfen.</p>
<p style="text-align: right;">18.07.2022</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://tierarzt-kleinmachnow.de/trichobezoar-bezoare-bei-katzen">Trichobezoar &#8211; Bezoare bei Katzen</a> erschien zuerst auf <a href="https://tierarzt-kleinmachnow.de">Tierarzt Dr. Busch Kleinmachnow</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Rückwärtsniesen</title>
		<link>https://tierarzt-kleinmachnow.de/rueckwaertsniesen</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tierarzt Kleinmachnow]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Apr 2022 21:55:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Krankheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Häufige Krankheiten]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://tierarzt-kleinmachnow.de/?p=3402</guid>

					<description><![CDATA[<p>Was versteht man unter Rückwärtsniesen? Das Rückwärtsniesen wird auch „Rückwärtshusten“ oder auf englisch reverse sneezing genannt. Es kommt sporadisch bei Hunden vor, und es kann sehr beängstigend auf den Halter des Tieres wirken. Bei dieser plötzlich auftretenden Attacke glauben die Hundebesitzer, dass die Hunde plötzlich keine Luft mehr bekommen. Denn die betroffenen Hunde strecken den [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://tierarzt-kleinmachnow.de/rueckwaertsniesen">Rückwärtsniesen</a> erschien zuerst auf <a href="https://tierarzt-kleinmachnow.de">Tierarzt Dr. Busch Kleinmachnow</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Was versteht man unter Rückwärtsniesen?</h2>
<p>Das Rückwärtsniesen wird auch „Rückwärtshusten“ oder auf englisch reverse sneezing genannt. Es kommt sporadisch bei Hunden vor, und es kann sehr beängstigend auf den Halter des Tieres wirken. Bei dieser plötzlich auftretenden Attacke glauben die Hundebesitzer, dass die Hunde plötzlich keine Luft mehr bekommen. Denn die betroffenen Hunde strecken den Hals vor, röcheln, würgen und schnaufen. Dabei erzeugen sie ein mitunter sehr lautes Geräusch, das an das Hochziehen von Nasensekret beim Menschen erinnert. In der Regel sind diese sekunden- bis minutenlangen Anfälle aber harmlos und stören das Allgemeinbefinden nicht. Die Ursache ist noch nicht geklärt, es tritt aber offenbar häufiger bei kurznasigen brachycephalen Hunden auf.</p>
<h2>Wie kann man das Rückwärtsniesen stoppen?</h2>
<p>Man kann die Rückwärtsnies-Attacke stoppen, wenn man den Schluckreflex auslöst, wie beispielsweise durch das kurze Zuhalten der Nase. Auch eine Kehlkopf-Massage, das Beklopfen der Brust oder das Geben eines Leckerlis soll helfen. Bei länger anhaltenden Atemproblemen bitten wir darum, einen Tierarzt aufzusuchen, um abzuklären, ob nicht doch eine andere Ursache dahinter steckt.</p>
<h2>Wie klingt Rückwärtsniesen?</h2>
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<p style="text-align: right;">19.04.2022</p>
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		<title>Diabetes mellitus</title>
		<link>https://tierarzt-kleinmachnow.de/diabetes-mellitus</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[davidpersin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Jun 2021 15:12:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Krankheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Häufige Krankheiten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Diabetes mellitus ist eine häufige endokrine Erkrankung bei Hunden und Katzen. Sie tritt bei 1 von 100 Hunden und 2 von 100 Katzen auf und wird durch einen relativen oder absoluten Insulinmangel verursacht. Die Erkrankung äußert sich anfänglich mit vermehrtem Durst und dadurch bedingt mit häufigem Wasserlassen. Trotz großem Hunger und gesteigerter Futteraufnahme kommt es [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Diabetes mellitus ist eine häufige endokrine Erkrankung bei Hunden und Katzen. Sie tritt bei 1 von 100 Hunden und 2 von 100 Katzen auf und wird durch einen relativen oder absoluten Insulinmangel verursacht. Die Erkrankung äußert sich anfänglich mit vermehrtem Durst und dadurch bedingt mit häufigem Wasserlassen. Trotz großem Hunger und gesteigerter Futteraufnahme kommt es häufig zur Gewichtsabnahme.</p>
<h2>Ursachen</h2>
<p>Insulin wird in der Bauchspeicheldrüse gebildet, von dort in den Blutstrom abgegeben und zu den Zellen im ganzen Körper transportiert. Wird zu wenig Insulin produziert wird, können die Zellen den Zucker im Blut nicht nutzen und es kommt es zu einem ausgeprägten Hungergefühl. Um diesen Energiemangel zu kompensieren, baut der Körper Fett und Muskeln ab. Der daraus anfallende Zucker kann jedoch nicht von den Zellen als Energiequelle aufgenommen werden. Der Zuckergehalt im Blut beginnt daraufhin immer weiter zu steigen, bis sich so viel darin befindet, dass er in den Urin übertritt. Zucker zieht allerdings Wasser mit in den Urin, vergleichbar mit einem trockenen Schwamm, der Wasser aufsaugt. Hierdurch wird wiederum viel mehr Urin produziert, was zu starken Wasserverlusten führen kann. Als Folge beginnen die Tiere sehr viel zu trinken, um den Wasserhaushalt des Körpers aufrechtzuerhalten.</p>
<h2>Diagnostik</h2>
<p>Diabetes mellitus wird anhand der typischen Symptome, der Erhöhung des Blutzuckerspiegels und des Blutzuckerlangzeitwertes Fruktosamin diagnostiziert. Häufig kommt es auch zum Anstieg der Leberenzyme und der Blutfette. Trotz dieser relativ einfachen Diagnose sind möglicherweise weitere Tests nötig, um andere Begleiterkrankungen zu finden. Insbesondere dann, wenn Diabetes mellitus erst im mittleren bzw. höheren Alter diagnostiziert wird, können zusätzlich Harnwegsinfektionen, Infektionen der Haut und Entzündungen der Bauchspeicheldrüse auftreten, die die Einstellung mit Insulin erschweren.</p>
<h2>Therapie</h2>
<p>Beim Hund ist meistens eine lebenslange Therapie mit Insulin erforderlich. Bei Katzen verhält es sich etwas anders: in knapp der Hälfte aller Fälle kann es mit einer guten Einstellung des Blutzuckerspiegels zu einer Remission kommen und die Katze verliert den Diabetes. Leider ist es noch nicht wie in der Humanmedizin möglich, mit Tabletten zu behandeln. Für eine gute Therapie muss in jedem Fall Insulin gespritzt werden. Nur Mut! Es wirkt schwieriger als es tatsächlich ist. Wir zeigen Ihnen, wie Sie den Diabetes Ihres Tieres auf lange Sicht gut zu Hause behandeln können.</p>
<h2>Diät</h2>
<p>Für die erfolgreiche Therapie des Diabetes mellitus spielt eine spezielle Diät auch eine wichtige Rolle. Es gibt sehr gute Diätfuttermittel im Handel, die den gesamten Nährstoffbedarf des Tiers decken und dafür sorgen, dass die Schwankungen des Blutzuckerspiegels möglichst niedrig ausfallen. Um Änderungen des Insulinbedarfs zu vermeiden, ist insbesondere auf die gleiche Zusammensetzung und konstante Menge des Futters zu achten.<br />
Darüber hinaus sollte die Diät fettreduziert sein und hochwertige, gut verdauliche Proteine enthalten. Vergessen Sie nicht, jederzeit sauberes Trinkwasser bereit zu stellen. Lässt der Durst nach und Ihr Tier trinkt wieder weniger, ist das ein Zeichen für ein gutes Management des Diabetes mellitus.</p>
<p style="text-align: right;">20.06.2021</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://tierarzt-kleinmachnow.de/diabetes-mellitus">Diabetes mellitus</a> erschien zuerst auf <a href="https://tierarzt-kleinmachnow.de">Tierarzt Dr. Busch Kleinmachnow</a>.</p>
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